Berlakovich: Bundesmittel für Sofortmaßnahmen bei Hochwasserschutzbauten unverzüglich zur Verfügung gestellt

Schäden durch Unwetter der letzten Tage voraussichtlich 1,8 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Die extremen Niederschläge in den letzten Tagen
haben vor allem in Niederösterreich und im Burgenland enorme Schäden an Hochwasserschutzbauten angerichtet. Sie betragen in Niederösterreich 1,1 Millionen Euro und im Burgenland 700.000 Euro, also insgesamt 1,8 Millionen Euro. Die für Sofortmaßnahmen erforderlichen Bundesmittel werden unverzüglich zur Verfügung gestellt", stellt Umwelt- und Landwirtschaftsminister Berlakovich fest.

"Ich danke allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz", so Berlakovich, "auch unsere Leute vom Lebensministerium sind bei den Menschen vor Ort, um schnellstmöglich die Schäden an den Schutzbauten zu reparieren."

Ausgelöst durch die Extremereignisse der letzten Tage kam es vor allem in Niederösterreich und auch im Burgenland zu massiven Schäden. Noch mehr Schäden konnten durch funktionierende Schutzeinrichtungen verhindert werden. Insgesamt wurden in den letzten Jahren im Bezirk Oberpullendorf 60 Hochwasser-Schutzanlagen errichtet mit einem Bauvolumen von etwa 12 Mio. Euro. Sechs bestehende Rückhaltebecken und 2 Flutmulden haben das Hochwasser und damit den Schaden gedämpft. Mehr als 100 Gebäude wurden so vor Überflutung geschützt.

Auch im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung haben bestehende Schutzanlagen ihre Funktion erfüllt und größere Schäden verhindert. Durch Retentionswirkung einer Hochwasserrückhalteanlage konnten Teile des Ortsgebietes von Krumbach/NÖ von Schäden bewahrt werden.

"Investitionen in den Schutz vor Naturgefahren sind wichtig und richtig, das haben uns die Ereignisse der letzten Tage klar vor Augen geführt. Noch größere Schäden konnten verhindert werden. Rasches Handeln hat oberste Priorität: Das heißt für uns, einerseits die erforderlichen Bundesmittel sofort zur Verfügung zu stellen, und andererseits mit unseren MitarbeiterInnen vor Ort, den Menschen der betroffenen Regionen sofort zu helfen", so Minister Berlakovich abschließend.

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