Frauenbericht: BZÖ-Schenk: Präsentation ohne Diskussion ist sinn- und wertlos

SPÖ soll nicht mit Rudas als neuer Frauenministerin drohen, sondern Diskussion über Frauenbericht im Ausschuss ermöglichen

Wien (OTS) - "Eine reine Präsentation des Frauenberichts ohne eine ernsthafte Diskussion im parlamentarischen Gleichbehandlungsausschuss ist völlig sinn- und wertlos. Die Situation der Frauen in Österreich wird sich durch eine solche rot-schwarze Gesprächsverweigerung nicht verbessern", sagte heute die BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk anlässlich der Präsentation des Frauenberichts.

"Unter großem Getöse wurde im Bundeskanzleramt der aktuelle Frauenbericht vorgestellt. Das Präsentatoren-Trio Frauenministerin Heinisch-Hosek, NR-Präsidentin Prammer und Staatssekretär Ostermayer sieht aber keinen weiteren Diskussionsbedarf, denn die Regierungsparteien wollen den nächsten Gleichbehandlungsausschuss erst nach der Sommerpause abhalten", kritisierte Schenk.

In diesem Ausschuss gäbe es nämlich genug zu besprechen, meinte Schenk, die dabei etwa die nicht kleiner werdende Einkommensschere, oder den "Seltenheitswert von Frauen in Führungspositionen" anführte. "Tatsache ist, dass Österreich bei internationalen Rankings im Bereich der Frauenpolitik immer noch teils verheerend schlecht abschneidet. Gerade deshalb muss dieses Zaudern der Bundesregierung ein Ende finden. Missstände in diesem Bereich müssen daher offen angesprochen und Lösungen gefunden werden", betonte Schenk.

"Statt mit SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas als neuer Frauenministerin zu drohen, sollte gerade die SPÖ eine rasche Diskussion über den aktuellen Frauenbericht im Gleichbehandlungsausschuss noch vor der Sommerpause ermöglichen", forderte die BZÖ-Frauensprecherin.

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