VSStÖ an Ministerin Karl: Zugangsbeschränkungen in "Massenfächern" sind nicht die Lösung!

VSStÖ wehrt sich gegen neuerliche Karl-Forderungen nach Aufnahmetests

Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen wehrt
sich vehement gegen die neuerlichen Forderungen von ÖVP-Wissenschaftsministerin Karl nach Zugangsbeschränkungen. "Die Diktion von Massenfächern und überlaufenen Studien ist nicht ernst zu nehmen. In Österreich ist nicht nur die AbsolventInnenquote niedriger als im internationalen Vergleich, auch bei den StudienanfängerInnen liegt Österreich laut OECD unter dem Durchschnitt. Auch die Studierendenzahlen sind im Moment niedriger als 1999. Ziel einer Wissenschaftsministerin müsste es sein, mehr junge Menschen zum Studieren zu motivieren, anstatt diese durch Beschränkungen zu verdrängen", betont Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****

"Es gibt keine fairen Zugangsbeschränkungen. Eignungstests, wie sie in Karls Eliten-Wunschträumen angedacht sind, wirken extrem sozial selektiv und hindern Studierende aus sozial schwächeren Familien und Frauen am Studieren, wie der EMS-Test jährlich beweist. Die Ministerin sollte sich lieber dafür einsetzen, endlich das Ziel für das Hochschulbudget (2 Prozent des BIP) zu erreichen, anstatt sich mit studierendenfeindlicher Politik aufzuhalten. Der VSStÖ wird nicht aufhören, lautstark gegen Zugangsbeschränkungen aufzustehen", so Wollner kämpferisch. (Schluss) zo

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