Schwentner: Heinisch-Hosek muss endlich Nationalen Aktionsplan für Gleichstellung starten

Grüne fordern Maßnahmenbündel zur Halbierung der Einkommensunterschiede bis 2013

Wien (OTS) - "15 Jahre mussten die Frauen auf einen Frauenbericht warten, es dürfen nicht weitere 15 vergehen bis sich tatsächlich etwas tut", erklärt die Frauensprecherin der Grünen, Judith Schwentner.
Die Ergebnisse des Frauenberichts sind wenig überraschend. "Die Einkommensschere wächst ständig und trotzdem hat es Ministerin Heinisch-Hosek noch immer nicht geschafft, einen Nationalen Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt zu präsentieren. Dabei arbeitet sie schon seit eineinhalb Jahren daran", kritisiert Schwentner. "Es ist daher nicht verwunderlich, dass Österreich im Internationalen Vergleich bei der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt regelmäßig unter den Schlusslichtern rangiert."

Auch bei den Migrantinnen bleibt die Frauenministerin untätig: "Es werden z.B. Deutschkurse gekürzt bzw. immer weniger Geld dafür zur Verfügung gestellt, obwohl Migrantinnen am Arbeitsmarkt stark benachteiligt sind", erläutert Schwentner und fordert: "Es muss endlich Schluss sein mit der reinen Ankündigungspolitik, es wurde schon viel zu viel Zeit vergeudet. Wir fordern daher eine Halbierung der Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen bis 2013. Ein Bündel an Maßnahmen muss umgesetzt werden: angefangen beim gesetzlichen Mindestlohn, beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen bis hin zur finanzielle Aufwertung der Jobs in den traditionellen Frauenbranchen", fordert Schwentner.

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