FPÖ-Neubauer: Bundesregierung plant Anschlag auf Pensionisten

Hundstorfer lässt Senioren für Griechenland-Paket teuer zahlen!

Wien (OTS) - Die Spatzen pfeifen es bereits vom "Sozial"-Ministerium: Die Pensionisten Österreichs sollen nach den Vorstellungen der Bundesregierung noch in diesem Jahr - aber nach den Wahlen im Burgenland, in der Steiermark und Wien - kräftig zur Kasse gebeten und so zum Sündenbock für die Krise gestempelt werden, so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer.

Soll es nach den "Reform-Plänen" Hundstorfers gehen, wird als erste Maßnahme der Teuerungsausgleich im November 2010 entfallen. "Ein fehlender Teuerungsausgleich für die ca. 2,0 Millionen Pensionisten würde die Kaufkraft enorm schwächen, was sich wiederum negativ auf das Wachstum der Wirtschaft auswirken wird.

Ähnlich trist scheint die Situation für Pensionisten beim Pensionskassenwesen in Österreich. Nach 16 Monaten des Verhandelns steht zwar ein Ergebnis zur Debatte, es verstecken sich dahinter jedoch nach wie vor zahlreiche Fragezeichen. So würde die Absenkung der Rechnungszinsen in bestehenden Pensionskassenverträgen - je nach Lebensalter des Pensionisten - eine sofortige Pensionskürzung von 20 bis 35% nach sich ziehen, was bei den Beziehern kleiner Pensionskassenpensionen als besonders unsozialer Akt angesehen werden müsste.

Neubauer unterstützt die Haltung des Fachverbandes der Pensionskassen dahingehend, als auch ein Rechnungszins von 3,5 % keinen Schutz vor Kürzungen - wie die letzten 10 Jahre mit einem Durchschnittsertrag der Pensionskassen von jährlich nur rund 2 % gezeigt haben- bietet.

"So gesehen stellen die vorgebrachten Vorschläge ein bescheidenes Ergebnis nach 16 Monaten des Diskutierens dar und keine Beruhigung für die schwer geschädigten Pensionisten bzw. Pensionsanwärter", so Neubauer.

"Gespannt darf man sein, welche Grauslichkeiten sich diese Bundesregierung hinsichtlich "Invaliditätspension, S1chwerarbeiterpension" oder "Hacklerregelung" einfallen lassen wird", so Neubauer abschließend.

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