SVA-Versicherte: SPÖ-Oberhauser - "Patientenvorrang vor Machtgeplänkel"

Zurück an den Verhandlungstisch

Wien (OTS/SK) - Ein Einlenken der Vertreter der Ärztekammer sowie der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft in ihrem Honorarstreit forderte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Anstelle sich über die Medien Vorschläge und Gegenvorschläge auszurichten, sollten die Verhandlungsparteien lieber wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren. Übrig bleibt bei diesem Machtgeplänkel der Patient. Bei den betroffenen Versicherten handelt es sich nicht nur um "reiche Großunternehmer", sondern in erster Linie um klein- und mittelständische Unternehmer, aber auch um Werkvertragsnehmer und Neue Selbständige oder Ein-Personen-Unternehmer. Die wenigsten können es sich leisten, bei einem Arztbesuch 100 oder mehr Euro vorauszuzahlen und dann wochenlang auf eine ungewisse Kostenrückerstattung warten zu müssen, kritisierte Oberhauser. ****

SVA und Ärztekammer sollen zum Wohle der Versicherten Vernunft walten lassen und auf das Austragen alter Differenzen verzichten. "Gerade in für alle wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss eine weitere Verunsicherung der Patientinnen Patienten vermieden werden", schloss Oberhauser. (Schluss) bj

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