FPÖ: Strache präsentiert "Christlich-freiheitliche Plattform für ein freies Europa souveräner Völker"

Europa der freien Nationen und der selbstbestimmten Völker - Wahrung der abendländischen Traditionen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache präsentierte heute in einer Pressekonferenz die "Christlich-freiheitliche Plattform für ein freies Europa souveräner Völker" (CFP). An der Pressekonferenz nahm auch deren Präsident, Konstantin Dobrilovic, teil.

Wie Strache erläuterte, stünden die europäischen Völker heute vor einer immensen Herausforderung. Weltwirtschaftskrise, internationaler islamistischer Terrorismus und Massenzuwanderung stellten eine immer größere Bedrohung dar, die Europa in seinen Grundfesten erschüttern werde und damit eine Gefahr für das christlich-abendländische Wertesystem bedeute. Um diesen Bedrohungen gefestigt und vorbereitet entgegen treten zu können, müsse das christlich-freiheitliche Europa über die heutigen Grenzen der Europäischen Union hinaus nicht nur die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen verbessern, sondern insbesondere den Erhalt und die Förderung seiner Grundwerte, die in der christlich-abendländischen Kultur und Identität verwurzelt sind, sicherstellen.

Nur ein tief in seiner christlich-abendländischen Tradition und Identität determiniertes Europa werde in der Lage sein, sich diesen Gefahren und Herausforderungen erfolgreich zu stellen, erklärte Strache. Die FPÖ wolle daher mit der "Christlich-Freiheitlichen Plattform für ein freies Europa souveräner Völker (CFP)" ein Forum und Netzwerk in Österreich und Europa als Vorfeldorganisation der FPÖ begründen, in dem sich freie und stolze Europäer und freiheitlich gesinnte europäische Gruppierungen organisieren, austauschen und gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig solle diese Plattform auch eine Möglichkeit bieten, die christlich-abendländischen und freiheitlichen Werte wieder mittels verschiedener Aktivitäten verstärkt in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, damit das gemeinsame europäische Wertesystem bewahrt werden könne.

Die FPÖ habe seit Längerem beste Kontakte zu einem großen Teil der Orthodoxen Kirche, führte Strache weiter aus. Ein entscheidender Grund für diese gewachsenen und freundschaftlichen Beziehungen, die sich sowohl innenpolitisch wie außenpolitisch manifestieren, liege insbesondere darin, dass Zuwanderer aus dem Osten und Südosten in Österreich hervorragend integriert seien. "Sie haben Deutsch gelernt und erfüllen ihre Pflichten als österreichische Staatsbürger. Sie haben das gleiche Wertesystem und fühlen sich als Österreicher, ohne dabei ihre Heimat zu verleugnen oder zu vergessen. Sie bekennen sich in ihrer neuen Heimat Österreich zu einem christlichen Europa."

Bisher seien viele in Österreich, insbesondere in Wien, lebende christliche Europäer vor allem von der SPÖ, aber auch von der ÖVP politisch vereinnahmt worden, die mit Schaffung von Abhängigkeiten bei Wohlverhalten oder mit "unter Druck setzen" versucht hätten, diese Bevölkerungsgruppe für sich zu gewinnen. SPÖ und ÖVP gehe es offensichtlich aus machtpolitischen Gründen nur um das Ausnützen von Zuwanderern und ihrer Nachkommen für ihre eigenen politischen Interessen, nicht aber um ein völkerverbindendes Zusammenwirken auf gleicher Augenhöhe mit gegenseitigem Respekt, kritisierte Strache. Europa könne nur stark sein, wenn selbstbewusste und heimatverbundene Menschen es führen. Man könne nicht mit dem Herzen Europäer sein, wenn man gleichzeitig seine Nationalität verleugnen solle.

Der Verein "Christlich-Freiheitliche Plattform für ein freies Europa souveräner Völker (CFP)", dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet sei, vereinige, so Strache, christlich-freiheitlich gesinnte Menschen zum Zwecke der Schaffung eines Europas der freien Nationen und der selbst bestimmten Völker im Rahmen eines Staatenbundes souveräner Nationalstaaten, der Überwindung der historischen Gegensätze im Geiste gegenseitiger Wertschätzung, der Erhaltung der nationalen Identität, der Kultur und Hochsprachen der europäischen Völker, unter Wahrung christlich-freiheitlicher Werte und abendländischer Traditionen des Christentums, des Humanismus und der Aufklärung, der Erhaltung und Förderung der traditionellen Familie und einer Politik zur Stärkung des Kinderreichtums der europäischen Völker, bei gleichzeitiger strikter Absage an eine weitere Massenzuwanderung nach Europa, der sozialen Gerechtigkeit für die europäischen Völker, der Wiederherstellung der sozialen Systeme in den Mitgliedstaaten im gemeinsamen Kampf gegen die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Globalisierung, der Verbundenheit mit Christen, die ihre Heimat ihres Glaubens wegen verlassen mussten, der klaren Absage an eine schrankenlose Ausweitung der europäischen Integration auf geographisch, kulturell, religiös und ethnisch nicht-europäische Gebiete wie Asien und Afrika, insbesondere die Türkei, des effektiven Schutzes Europas gegen die Bevormundung durch Supermacht-Imperialismus, gegen die wirtschaftliche Aggression durch Niedriglohnländer, gegen die Unterwanderung durch aggressiven religiösen Fanatismus und Fundamentalismus und gegen die Bedrohung der Menschen durch Terrorismus.

Die Plattform als Vorfeldorganisation der FPÖ solle ein sichtbares Zeichen für den Einsatz für das Selbstbestimmungsrecht der Völker sein. "Sie soll aber auch ein Zeichen dafür sein, dass wir Respekt vor integrierten Zuwanderern und deren Nachkommen haben, die neben ihrer Liebe zu Österreich als ihrer neuen Heimat, auch ein Bekenntnis zu ihrer angestammten Heimat abgeben", erklärte Strache. Sie solle ein Anlaufpunkt für alle Mitbürger werden, die die gemeinsamen christlich-freiheitlichen Werte vertreten, und darüber hinaus als Sprachrohr für diese Menschen fungieren und deren Interessen wahrnehmen.

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