Gesundheitsförderung macht Schule

Fonds Gesundes Österreich hält Tagung zu Strategien und Methoden der Gesundheitsförderung im Setting Schule ab.

Wien (OTS) - "Gesunde Schule ist möglich", sagte Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit und Präsident des Fonds Gesundes Österreich, anlässlich der heutigen Tagung. Die Schule sei für junge Menschen eine zentrale Lebenswelt, sie eigne sich daher besonders für den Erwerb von Kompetenzen im Hinblick auf die eigene Gesundheit. Schutzfaktoren wie etwa ein unterstützendes Umfeld, könnten zu diesem Ziel beitragen. Erst das Zusammenwirken vom Bundesministerium für Gesundheit, den Schulservicestellen der Sozialversicherungen, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) sowie dem Fonds Gesundes Österreich habe ermöglicht, dass Projekte zur Gesundheitsförderung in Schulen erfolgreich implementiert werden konnten. Damit sei diese Initiative ein gutes Beispiel für die Notwendigkeit der Vernetzung verschiedener Politikbereiche. "Mit dem Ziel, die Gesundheit von Kindern zu stärken, habe ich vor Kurzem den Kindergesundheitsdialog ins Leben gerufen. Die ressortübergreifende Zusammenarbeit ist für die erfolgreiche Umsetzung vieler Maßnahmen ausschlaggebend," betonte Minister Stöger.

Sektionschef Mag. Wolfgang Stelzmüller: " Das Unterrichtsministerium engagiert sich, die Qualität der Gesundheitsförderung an den Schulen durch die Verankerung von Qualitätsstandards und durch Qualifizierung der Lehrkräfte und Schulleiter/innen zu verbessern und den Lebensraum Schule durch Optimierung von Strukturen nachhaltig gesundheitsförderlich zu gestalten."

Mag. Christoph Hörhan, Leiter des Fonds Gesundes Österreich, betonte, dass die für die Umsetzung von Gesundheitsförderungsstrategien in den Schulen notwendige Expertise vom Fonds Gesundes Österreich bereitgestellt werde: "Mit dem Train-the-trainer-Lehrgang für die Berater/innen in den Schulen und dem Bildungsnetzwerk mit Schwerpunkt schulische Gesundheitsförderung haben wir die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um qualitativ hochwertige Projekte zur Gesundheitsförderung erfolgreich abwickeln zu können," sagte Hörhan. Nun gehe es darum, diese Erfolgsrezepte an möglichst vielen Schulen umzusetzen. Der Fonds Gesundes Österreich bietet dazu eine eigene Förderschiene an.

Es gibt langjährige nationale und interntionale Erfahrungen und bewährte Modelle. Die gemeinsamen Aktivitäten des Fonds und des BMUKK bestehen seit dem Jahr 2008.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Barbara Grohs, Kommunikation
Fonds Gesundes Österreich
Gesundheit Österreich GmbH
Aspernbrückengasse 2, 1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 895 04 00-16
Fax: +43 (0)1 895 04 00-20
E-Mail: barbara.grohs@fgoe.org
Homepage: www.fgoe.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FOG0001