Sima/Prokop: Neues Gesicht für die "Tortenecken" in der Grundsteingasse

Wiedereröffnung und neuer Name der Grünflächen: Leon Askin-Park

Wien (OTS) - In neuem Glanz präsentieren sich die beiden Grünflächen in der Grundsteingasse in Ottakring: Die "Tortenecken" wurden umgestaltet und attraktiviert. Heute wurden die beiden Flächen mit insgesamt 2.038 m2 von Umweltstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Franz Prokop feierlich eröffnet. Zugleich bekommt der Platz einen neuen Namen, er heißt nun Leon-Askin-Park, nach dem bekannten Schauspieler und Regisseur, der mütterlicherseits aus Ottakring stammte. "Die neugestalteten Tortenecken sind ein weiterer Beitrag für die hohe Lebensqualität Ottakrings, die Gestaltung mit Einbeziehung der Anrainerinnen und Anrainer ist mehr als gelungen", so Umweltstadträtin Ulli Sima. "Ottakring hat eine Vielzahl von attraktiven Grünflächen - und gerade im dicht verbauten Gebiet nahe des Gürtels ist es wichtig, jeden Zentimeter Grünraum zu nutzen", freut sich Bezirksvorsteher Franz Prokop über die neugestalteten Flächen.

Umgestaltung unter Einbeziehung der AnrainerInnen

Seit September wurden die Freiräume umgestaltet, sind sie doch ein bedeutender Platz für die Anrainerinnen und Anrainer und auch für die Schulkinder der Volksschule Grundsteingasse, die heute ebenfalls an der Eröffnung teilgenommen hat. Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung für den 16. Bezirk wurde im Vorfeld mit den Anrainerinnen und Anrainer intensiv diskutiert, um sie in die Neugestaltung miteinzubeziehen und ihre Wünsche einfließen zu lassen. Im Zentrum steht viel Grün und buntes Sitzmobilar, die an übergroße Smarties erinnern. Es handelt sich dabei um runde multifunktionale Elemente aus Beton, überzogen mit farbigen EPDM (Sportbelag), sie sollen zum Sitzen, Liegen, Verweilen, Spielen und Turnen einladen und werden "Park-Funnies" genannt. Auch moderne neue Sitzauflagen auf den Hochbeeteinfassungen zu den Plätzen laden zum Aufenthalt ein.

Einige kleine Spielgeräte und ein Trinkbrunnen werten den Platz ebenfalls auf. Die Flächen sind nicht groß, die Ansprüche sehr wohl. Um den Zugang zu den erhöhten Grünflächen zu erleichtern, werden geschwungene blaue Rampen - eine Reminiszenz an den unterirdisch fließenden Ottakringerbach - mit einer begleitenden Staudenpflanzung realisiert.

Eine neue Regelung der Nutzungsarten für die Grünflächen mit Hund und ohne Hund und entsprechender Beschilderung und Moderation sollen den Konflikt zwischen Hundebefürwortern und Hundegegnern künftig minimieren.

Die Kosten für die Neugestaltung der Grünflächen belaufen sich auf 230.000 Euro, bei der EU wurde im Rahmen des Programms "Stärkung der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit & integrative Stadtentwicklung" eine 50%ige-Co-Finanzierung beantragt.

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