Blecha zu Pensionen: Fehlender Teuerungsabgleich würde Kaufkraft enorm schwächen

"Nicht-Anpassung" kommt nicht in Frage

Wien (OTS/SK) - "Ein fehlender Teuerungsausgleich für die Pensionistinnen und Pensionisten würde die Kaufkraft enorm schwächen. Dies würde sich negativ auf das Wachstum der Wirtschaft auswirken, da zahlreiche Studien belegen, dass die Mehrheit der Pensionen - 1,4 Millionen Pensionen liegen unter 1.000 Euro - sofort in den Konsum fließen", kommentierte der Präsident des Pensionistenverbands Österreich (PVÖ) Karl Blecha heute, Donnerstag, am Rande einer Pressekonferenz diesbezügliche Medienberichte. Zu der aktuellen Diskussion erklärte der PVÖ-Präsident: "Eine 'Nicht-Anpassung' der Pensionen kommt aber auf keinen Fall in Frage!"

Blecha: "Es gibt ja keine 'Pensionserhöhungen' wie häufig fälschlicherweise behauptet wird, sondern lediglich einen um ein bis zwei Jahre verspäteten Ausgleich der Teuerung." Tatsache sei, so Blecha, dass die Pensionen rückwirkend angepasst werden. Die Inflation des zweiten Halbjahres 2009 und des ersten Halbjahres 2010 ist relativ niedrig gewesen, daran werde sich laut Gesetz die kommende Anpassung der Pensionen orientieren, obwohl die aktuelle Teuerung viel höher ist.

Die Pläne von "übermotivierten Finanzamtsbeamten" mit "Kürzungen" und "Einfrieren" der Pensionen rufen härtesten Widerstand der Pensionisten hervor. "Es wäre unverantwortlich, in Zeiten eines zarten Wirtschaftsaufschwungs die Kaufkraft der Menschen zu schwächen", so der PVÖ-Präsident abschließend. (Schluss) sv

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