Kräuter: "ÖVP-Verhalten zu ÖBB beschämend"

Dirty Campaigning und Flucht aus Verantwortung

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kritisiert das Verhalten der ÖVP rund um die Neubestellung der ÖBB-Aufsichtsräte mit deutlichen Worten. Kräuter: "Nach monatelangen Anwürfen und Dirty Campaigning von Staatssekretär Lopatka gegen das Staatsunternehmen ÖBB und die Belegschaft folgt nun die Verweigerung jeglicher Verantwortung. Wenn die ÖVP mit dieser Vorgangsweise die unrühmliche schwarz-blaue Ära vergessen machen möchte, ist das gründlich gescheitert." ****

Es müsse der ÖVP in Erinnerung gerufen werden, dass jahrelange Misswirtschaft, die Zerschlagung des Unternehmens, Skandale um den ÖVP-nahen seinerzeitigen Bahnchef Huber und desaströse Spekulationsgeschäfte unter einer ÖVP-geführten Regierung stattgefunden hätten.

Die "Begründung" der ÖVP für den vorläufigen Rückzug der beiden ÖVP-Aufsichtsräte mit der Nichtbestellung eines Kukackas durch die heutigen Verantwortungsträger richte sich von selbst. Kräuter:
"Kukacka hat viele Jahre verbissen gegen die ÖBB agitiert, einen erklärten Bahngegner in eine verantwortungsvolle ÖBB-Position zu berufen, widerspricht jeglicher Unternehmenskultur und Zukunftsperspektive im Interesse des Unternehmens."

Abschließend erinnert Kräuter ÖVP-Obmann und Finanzminister Josef Pröll an die gemeinsame Verantwortung für die Wachstums- und Beschäftigungsimpulse durch eine zielgerichtete und effiziente Infrastrukturpolitik. (Schluss) up

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