VP-Leeb: "Betriebe brauchen Lehrlinge, die Deutsch können"

Vorstoß von Christine Marek wirtschaftspolitisch dringend notwendig

Wien (OTS) - "Gerade die Wiener Klein- und Mittelbetriebe - Motor der Wirtschaft und Garant für Arbeitsplätze in unserer Stadt -brauchen gut ausgebildete Lehrlinge, die über entsprechende Deutsch-Kenntnisse und weitere grundlegende Kulturtechniken verfügen. Durch das Versagen der SPÖ im Pflichtschulbereich stehen diese Betriebe heute vor dem Problem, die Bildungsdefizite der Jugendlichen ausgleichen zu müssen. Denn die Sprachdefizite der Lehrlinge von heute haben ihren Ursprung bereits in der Volksschule. Daher ist der Vorstoß von Christine Marek, dass Kinder ausreichend Deutsch können müssen, bevor sie in den Regelunterricht kommen, wirtschaftspolitisch dringend notwendig. Ganz im Gegensatz zu jenem von Bürgermeister Häupl, der türkischen Eliteschulen in Wien das Wort redet", so VP-Stadträtin Isabella Leeb zu den heutigen Aussagen der Wiener ÖVP-Chefin Marek im "Kurier".

Leider versucht sich die SPÖ Wien hier immer wieder aus der Verantwortung zu stehlen, kritisierte Leeb: "Auch Finanzstadträtin Brauner steht offenbar auf dem Standpunkt, dass sich die Wirtschaft der Bildungsdefizite der Jugend annehmen müsse. Das ist ein Affront und in Wahrheit ein Schlag ins Gesicht hunderter Ausbildungsbetriebe in Wien. Die Kinder und Jugendlichen in Wien sind in den vergangenen 20 Jahren sicher nicht dümmer geworden. Nur hat die SPÖ den Pflichtschulbereich erschreckend schleifen lassen, gerade wenn man sich den Zustand von Haupt- oder Polytechnischen Schulen ansieht. Die Lehrerinnen und Lehrer dort leisten zwar Großartiges, werden aber genauso wie die Eltern und Kinder vielfach von der Politik im Stich gelassen. Durch diese Versäumnisse der SPÖ wird unglaublich viel Potenzial einfach weggeworfen und wir sind dabei, uns eine Generation Hoffnungslosigkeit heranzuzüchten. Damit setzen wir nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft in dieser Stadt aufs Spiel", so die VP-Stadträtin weiter.

Und abschließend: "Das Schlimmste, was man Jugendlichen antun kann, ist, ihnen schon in sehr frühen Jahren die Zukunftsperspektiven zu nehmen. Damit genau das nicht passiert, muss die SPÖ über ihren Schatten springen und die Vorschläge von Christine Marek so schnell wie möglich umsetzen."

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