Plattform "Rauchfrei(heit)!" unterstützt die Forderung nach Prävention der ÖGP

Manfred Ainedter: Verbote sind gegenüber Aufklärung wirkungslos

Wien (OTS) - "Wir sind uns der gesundheitlichen Konsequenzen des Rauchens bewusst und unterstützen die Forderung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie nach neuen Schritten in der Prävention", sagt Dr. Manfred Ainedter, der Gründer der Plattform "Rauchfrei(heit)!". Die Forderung nach einem generellen Rauchverbot, scheint dem Rechtsanwalt trotzdem verfehlt. "Davon auszugehen, dass ein generelles Rauchverbot dazu führt, dass die Österreicher ihre Zigaretten für immer ausdämpfen ist Unsinn. Führende Suchtexperten sind sich einig, dass Verbote keine Verhaltensänderungen nach sich ziehen - sei es im Kampf gegen ungesunde Ernährung oder wie in diesem Fall gegen das Rauchen", so Ainedter weiter. Zudem dürfte man nicht vergessen, dass die Raucherzahlen in anderen Ländern seit Einführung von Rauchverboten nicht gesunken sind.

"Mehr als das Rauchen in die Privatsphäre zu verdrängen, worunter vor allem Kinder leiden, die sich anders als mündige Erwachsene nicht entscheiden können wo und wie sie ihre Abende verbringen, könnte ein generelles Rauchverbot nicht", sagt Ainedter. Sicher macht den Rechtsanwalt der Blick über die Grenze: "Verbote verbieten, verhindern können sie nicht. Das zeigt der Vergleich mit zahlreichen Ländern wie Frankreich, Spanien oder Italien. So hat sich das Minus beim Tabakverkauf unmittelbar nach dem neuen Gesetz in Frankreich mittlerweile in ein Plus umgewandelt. Ähnliches beobachten wir in Spanien. In Italien haben sich die Nichtraucherzahlen kaum geändert und in England ist die Zahl der rauchenden männlichen Jugendlichen sogar gestiegen." Auch am Zigaretten-Konsum bei Jugendlichen zeigt sich die Zahnlosigkeit von Verboten: "In Österreich dürfen Zigaretten nur unter strengen Auflagen verkauft werden, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Und dennoch greifen gerade die jungen Menschen vermehrt zur Zigarette. Warum? Weil Verbote gerade bei ihnen keine Wirkung erzielen. Wir fordern deshalb noch einmal: Hausaufgaben machen und jetzt eine großangelegte Jugendschutzkampagne starten!".

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen" anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten. Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen Ächtung der Raucher.

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