FPÖ-Haider zu Tourismusbericht 2009: Trotz leichtem Rückgang Marktanteile ausgebaut

Österr. Tourismuswirtschaft trotzt Krise und Versagen der Regierung bei Kreditklemme

Wien (OTS) - Einmal mehr als "nahezu krisenresistent erwiesen hat sich im Jahr 2009 die heimische Tourismuswirtschaft!" freut sich der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider nach Vorlage des Tourismusberichts 2009. Die Hotels hatten leider einen Rückgang von 2,8% zu verkraften, während die privaten und gewerblichen Vermieter von Ferienhäusern und -wohnungen sogar ein Plus von 0,7% vermelden. "Hier zeigen sich einmal mehr die Vorteile der familiären Strukturen im österreichischen Tourismusgewerbe" so Haider. Und weiter: "In Krisenzeiten wird zusammengehalten und so den Schwierigkeiten des wirtschaftlichen Umfelds besser begegnet." Mit dieser positiven Einstellung hätten es die heimischen Tourismusbetriebe auch geschafft, mit den verschärften Kreditbedingungen der Banken umzugehen, während die Bundesregierung nichts gegen die Kreditklemme unternommen hätte, zeigt Haider auf.

Ein besonders gutes Zeugnis stelle der Bericht den Österreichern selbst aus, so Haider. Bei den Inländernächtigungen konnte im Jahresdurchschnitt ein Wachstum von 1,7 % verzeichnet werden, während die Nächtigungsnachfrage bei ausländischen Gästen um 3,2 % abnahm. Als besonders erfreulich bezeichnet Haider die Tatsache, dass es 2009 gelungen sei, Marktanteile gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu gewinnen. So konnte Österreich seinen Exportmarktanteil - gemessen an den nominellen Tourismusexporten der EU-15 - ähnlich wie schon im Jahr 2008 im Jahr 2009 um weitere 0,5 Prozentpunkte auf 6,7 % erhöhen. Seit dem Tiefpunkt im Jahr 2000 verbesserte Österreich damit seinen Marktanteil um 1,3 Prozentpunkte. Österreich gehöre damit hinter China, der Türkei und Australien 2009 zu den Ländern mit den stärksten Marktanteilsgewinnen, zeigt Haider auf.

"Größter Wermutstropfen mit einem Rückgang von 3,4% ist jedoch der Städtetourismus", so Haider. Zu einem Gutteil sei dies auch auf den krisenbedingten Rückgang von Geschäftsreisen zurückzuführen.

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