Neues Volksblatt: "Bildung" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 25. Mai 2010

Linz (OTS) - Bildung als wichtigster "Rohstoff" in einem rohstoffarmen Land. Bildung als Wachstumsmotor. Bildung als Grundlage für den Wirtschaftsstandort und damit für den Wohlstand. Bildung als Versicherung gegen Arbeitslosigkeit.
Bildung war immer wichtig, so wichtig wie in unserer Wissensgesellschaft war sie aber noch nie. Darüber gibt es keine Diskussionen. Die Frage ist nur: welche Bildung? Ist es die technische oder kaufmännische (Aus)Bildung, die Wirtschaftsvertreter fordern, ist es die Allgemeinbildung als Basis für Spezialwissen oder ist es die Herzens- und Charakterbildung?
Diese Fragen müssen beantwortet sein, wenn es darum geht, zu entscheiden, was die Schule können muss. Technik oder Humanismus, Wirtschaft oder Kunst - oder etwas von allem? Und: Ist im Stundenplan überhaupt Platz für die Herzens- und Charakterbildung, oder reicht dafür die Religionsstunde, von der sich immer mehr abmelden?
Diese Fragen werden derzeit bei den Reichersberger Pfingstgesprächen der ÖVP Oberösterreich von Wissenschaftern, Wirtschaftsvertretern, Philosophen und Politikern diskutiert, um die aktuelle Bildungsdebatte auf eine breitere Basis zu stellen.
Neue Mittelschule ja oder nein? - das ist zu wenig!

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