Windbüchler-Souschill zu FLAF: Einsparungen bei Kindern, Jugendlichen und Studierenden nicht sinnvoll

Jugendpolitik braucht endlich Koordination

Wien (OTS) - "Die drohenden Einsparungen im FLAF könnten im
Kinder- und Jugendbereich massive Einschnitte bedeuten. Dabei sind Einsparungen bei Kindern, bei Jugendlichen noch bei Studierenden weder sinnvoll noch zielführend", kommentiert Tanja Windbüchler-Souschill, Jugendsprecherin der Grünen, die geplanten Einsparungen in Höhe von 235 Mio Euro.

"Es ist leicht sich mit Politik für Kinder und Jugendliche zu schmücken. Die Problematik ist jedoch, dass diese unkoordiniert stattfindet und die drohenden Einsparungen im FLAF werden genau diese Problematik widerspiegeln. Jugendminister Mitterlehner will einheitlichen Jugendschutz, Sozialminister Hundstorfer kämpft gegen Jugendarbeitslosigkeit, Frauenministerin Heinisch-Hosek will Mädchen in nicht traditionellen Berufen sehen will, Gesundheitsminister Stöger hat den Kindergesundheitsdialog ins Leben gerufen hat. "Kinder- und Jugendpolitik braucht einen Mittelpunkt der Koordination und Entscheidung. Das kann nur der zuständige Jugendminister sein und wenn er das nicht will, sich nicht zuständig fühlt oder damit überfordert ist, dann soll er das Ressort abgeben!", fordert Windbüchler-Souschill.

"Der Jugendminister und die Familienstaatssekretärin sollen im nächsten Familienausschuss am 23. Juni ihre Einsparpläne vorlegen und mit den ParlamentarierInnen diskutieren. Ein Warten bis nach der Steiermark- und Wien-Wahl ist unverantwortlich", so Windbüchler-Souschill.

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