Bewohner von 100 Wohnungen aus Wohnhaus in der Leopoldstadt evakuiert

Wien (OTS) - Am Sonntag Nachmittag mussten aus einem Gemeindebau
in der Leopoldstadt (2., Engerthstraße 237a/Ecke Machgasse) die BewohnerInnen von 100 Wohnungen - insgesamt vier Stiegen - wegen Einsturzgefahr des Gebäudes evakuiert werden. In der Nähe des Hauses war aufgrund von Bauarbeiten für die Fernwärme Wien ein Schacht mit einer Tiefe von 25 Metern ausgehoben worden, der sich plötzlich gesenkt hatte, weil Sand in der Grube aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den letzten Tagen weggeschwemmt worden war. In den Wänden des in der Nähe befindlichen Wohnhauses hatten sich daraufhin Risse in den Wänden der oberen Stockwerke gebildet, woraufhin eine Evakuierung entschieden wurde. Mittlerweile wurde der Schacht - nach Absprache der Baufirma mit der MA 29 - wieder mit Material und Wasser aufgefüllt, um das Fundament zu stützen. Die Straße musste nach der Evakuierung der BewohnerInnen des Gebäudes gesperrt werden und wird dies vermutlich auch bis Dienstag bleiben. Die Buslinie 11A musste umgeleitet werden. Der Großteil der Parteien konnte bei Bekannten und Verwandten unterkommen, für ca. dreißig von ihnen wurden von der Magistratsdirektion Katastrophenschutz und Sicherheit (MDKS) Ersatzquartiere zur Verfügung gestellt. In die Wände des Hauses wurden Glasspione eingesetzt, um das Weiterverlaufen der Risse zu beobachten. Am Dienstag soll ein Sachverständiger das Haus begutachten, um die Situation zu beurteilen und über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden. Das Gebäude bleibt bis dahin gesperrt. (schluss) wil

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