FP fordert strengere Kriterien für den Schuleintritt und maximal 20% Immigrantenkinderanteil

Unzureichende Deutschkenntnisse bremsen den Unterrichtsfortschritt ganzer Klassen zulasten unserer Kinder

St. Pölten (OTS) - "Unser Schulsystem wird durch den Eintritt von Kindern, die nicht einmal über die geringsten Deutschkenntnisse verfügen, ständig nach unten nivelliert. Da schadet unserem Ausbildungssystem insgesamt und hat in weiter Folge auch Auswirkungen auf das Niveau der Fachkräfte in unserem Land!", sagt Klubobmann und Landesschulratsmitglied Gottfried Waldhäusl zum Antrag der FPÖ im NÖ Landesschulrat.
Konkret sieht dieser Antrag vor, dass nur Kinder, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen auch in die Volksschule eintreten dürfen. Weitere Kriterien sind aber auch die Sozialkulturelle Integration und das Sozialverhalten insgesamt. Sollte einer dieser Parameter nicht erfüllt werden, muss man über bestimmte Maßnahmen, wie etwa ein weiteres Kindergartenjahr, oder den Schuleintritt in eine Sonderschule nachdenken, wo es spezielle sonderpädagogische Maßnahmen gibt.
"Um deren Integration zu gewährleisten, ist darüber hinaus darauf zu achten, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund die Grenze von 20% nicht übersteigt, auch das haben wir in unserem Antrag bereits ausformuliert!", so Waldhäusl.

Auch ältere Kinder, die nach Österreich kommen und in eine Schule eintreten wollen, müssen dem freiheitlichen Antrag zufolge, vorher eine Sprachprüfung ablegen und sollten sie diesen nicht bestehen, einen entsprechenden Kurs machen.
Für vollkommen kontraproduktiv halten die Freiheitlichen die derzeit praktizierte Lösung, Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse als außerordentliche Schüler in Primär oder sogar Sekundärschulen einzubinden.
"Das fördert nur Konflikte und wirkt sich negativ auf den Fortschritt von Lehrplänen aus. Auch hier sind vorher entsprechende Sprachkurse zu absolvieren!", sagt ein weiteres FP-Landesschulratsmitglied, Dr. Sepp Pasteiner.
"Das Schulsystem wird von den österreichischen Steuerzahlern finanziert und muss daher auch ihren Bedürfnissen gerecht werden. Wenn wir schon Migranten in dieses System aufnehmen, sollte dann allerdings nach unseren Regeln gespielt werden!", mahnt der Klubobmann abschließend.

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