Rudas kritisiert Zickzack-Kurs der ÖVP bei Finanztransaktionssteuer

Gehe davon aus, dass der Finanzminister bei der bereits festgelegten Position bleibt

Wien (OTS/SK) - "Eine Finanztransaktionssteuer trifft nicht die Massen, sondern genau die Richtigen und hilft, kurzfristige Spekulation unattraktiv zu machen", betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas am Sonntag in Richtung ÖVP-Generalsekretär Kaltenegger, der die Finanztransaktionssteuer als Massensteuer bezeichnete. Rudas erinnert daran, dass gerade der Finanzsektor einen Beitrag zu den Krisenkosten leisten müsse. "Dass wir uns für eine Finanztransaktionssteuer einsetzen, wurde auch in einem Regierungsbeschluss festgelegt. Daher ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Kaltenegger jetzt zum Angriff bläst", kritisierte Rudas den Zickzack-Kurs der ÖVP. "Ich gehe davon aus, dass der Finanzminister, der von Bundeskanzler Faymann entsandt wurde, um die Regierungsposition in der EU-Taskforce zu vertreten, auch dabei bleibt", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. ****

"Es wäre an der Zeit, Ordnung in das unkoordinierte Durcheinander der ÖVP zu bringen", empfiehlt Rudas, die auf die widersprüchlichen Wortmeldungen der letzten Tage und Wochen aus der ÖVP zu unterschiedlichen Themen verwies. (Schluss) bj

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