Strasser: Holz als Baustoff der Zukunft

Beim 5. 'Club du Bois'-Treffen in Straßburg wurden die Vorteile und das Potential von Holz als zukunftsträchtigem Baustoff diskutiert Straßburg, 18. Mai 2010 (OTS) Heute fand im Europäischen Parlament in Straßburg das fünfte Treffen des Interessenforums 'Club du Bois' statt. Das Forum, das bei einer Ausstellung der europäischen Holzindustrie 2006 seinen Anfang nahm, bietet in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit zu einem offenen und konstruktiven Meinungsaustausch zwischen Europaparlamentariern und Vertretern der Holzindustrie. Neuer Vorsitzender ist der Abgeordnete zum Europäischen Parlament Dr. Ernst Strasser, Leiter der österreichischen EVP-Delegation. ****

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Initiative 'Bauen mit Holz', die im Rahmen der Roadmap 2010 von CEI-Bois, der europäischen Vereinigung der holzverarbeitenden Industrie, gestartet wurde. Als Gastredner war Dr. Erich Wiesner ein Holzbauunternehmer und Vorsitzender der Initiative 'Bauen mit Holz' geladen, der die Vorteile von Holz für die Umwelt, insbesondere bei der Bekämpfung der Folgen des Klimawandels betonte: "Die Verwendung von Holz als Baustoff entlastet die Umwelt in erheblichem Maße, verringert den Energieverbrauch um 40 Prozent und den Ausstoß von CO2-Emissionen sogar um 50 Prozent", so Wiesner und Strasser ergänzte: "Initiativen zur Förderung der Holzwirtschaft tragen zum Umweltschutz bei und müssen daher gestärkt werden."

Da aber die Verwendung von Holz als Baumaterial noch sehr gering ist und noch viel Wachstumspotential in ganz Europa besteht, fordern Dr. Strasser und die holzverarbeitende Industrie Holz als Baustoff stärker zu fördern. "Handelsbarrieren müssen endgültig beseitigt werden, indem ein einheitlicher Markt und spezielle Förderungen aus Töpfen für Forschung und Entwicklung gewährleistet werden", betonte Ernst Strasser.

Laszlo Döry, Präsident des Europäischen Holzwerkstoffverbands, wies abschließend auf die Rolle von Holzprodukten als CO2-Speicher und deren Beachtung in der aktuellen europäischen und internationalen Politik hin.

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