Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Höchste Leistungsqualität trotz Einsparungen

3. Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode

Linz (OTS) - Während die Einnahmen der AK Oberösterreich im Krisenjahr 2009 um 600.000 Euro zurückgingen, war der Ansturm hilfesuchender Mitglieder größer denn je: Mehr als 377.000 Beratungen wurden durchgeführt, davon 240.000 im Arbeits- und Sozialrecht. Die Qualität der Beratungen konnte auf hohem Niveau gesichert werden. Gleichzeitig wurden sinnvolle Sparpotenziale genutzt.

Der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag der AK Oberösterreich lag 2009 bei 5,25 Euro netto pro Monat. Gegenüber 2008 war ein deutliches Beitragsminus zu verzeichnen. Die Gesamteinnahmen der AK betrugen im Vorjahr 64,1 Millionen Euro (2008: 64,7 Millionen Euro). Dieser Rückgang machte Sparmaßnahmen erforderlich. "Wir haben die Herausforderungen der Krise bewältigt und trotz Einsparungen noch mehr hochwertige Leistungen für unsere Mitglieder erbracht", sagt AK-Direktor Dr. Josef Peischer. Er legte heute, am 18. Mai, den Mitgliedern der AK-Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament -den Rechnungsabschluss 2009 vor.

Für AK-Mitglieder 98 Millionen Euro erkämpft

Der größte Teil der Mittel wurde wieder für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, Konsumentenberatung sowie Bildung aufgewendet. Rund 98 Millionen Euro hat die AK 2009 in arbeitsrechtlichen oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft, das ist gegenüber 2008 eine Steigerung von 39,6 Prozent. Über den AK-Bildungsbonus und die AK-Leistungskarte erhielten die Mitglieder außerdem rund 1,5 Millionen Euro Bildungsförderung. Würde man alle von der AK erbrachten Leistungen in Geld bewerten, würden die Mitglieder für jeden Euro Mitgliedsbeitrag (Kammerumlage) rund drei Euro retour bekommen.

Eine repräsentative Umfrage im November 2009 hat erneut gezeigt, dass die Mitglieder mit der AK außerordentlich zufrieden sind: 89 Prozent der Befragten halten sie für eine wichtige, mehr als zwei Drittel davon für eine sehr wichtige Interessenvertretung.

AK-Leistungen werden nicht gekürzt

"Den Rückgang unserer Einnahmen haben wir durch die Nutzung sinnvoller Sparpotenziale ausgeglichen", stellt AK-Direktor Dr. Peischer fest. "Beispielsweise konnte der Sachaufwand um 18,4 Prozent reduziert werden. Die Leistungen, die unsere Mitglieder auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dringend brauchen, werden wir aber weiterhin in höchster Qualität anbieten!"

Der Rechnungsabschluss 2009 wurde von der AK-Vollversammlung einstimmig genehmigt.

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