Graf zu Hochschuldialog: Karl legt Bericht des Scheiterns vor

FPÖ-Wissenschaftssprecher fordert seriöse Verhandlungen im Parlament

Wien (OTS) - Als einen Bericht des Scheiterns bezeichnete heute FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Martin Graf den Zwischenbericht von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) zum Hochschuldialog im heutigen Ministerrat. "Außer ihr selbst haben nun schon fast alle Teilnehmer dieses Scheitern eingesehen und den Dialog daher verlassen", so Graf, der Karl auffordert, das Projekt zu beenden:
"Mehr als ein Picknick mit Hörsaalbesetzern können die nächsten Sitzungen ohnehin nicht mehr sein."

Es sei fast allen Beteiligten klar, woran es den Universitäten derzeit fehle, und zwar in erster Linie an Geld: "Die FPÖ hat daher angeboten, sich gegen eine Wiedereinführung von Studiengebühren nicht zu sperren. Allerdings erwarten wir dafür auch eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen." So müsse vor allem der freie Hochschulzugang garantiert werden und dürfte nicht andauernd durch quantitative Beschränkungen und Eingangsphasen mit Aussiebecharakter unterwandert werden. "Karl muss jetzt endlich einsehen, dass sie an den Verhandlungstisch zurückkehren sollte, und zwar nicht an den des gescheiterten Hochschuldialogs, sondern in den Wissenschaftsausschuss des Parlaments, um die zahlreiche Anträge der Parteien zu diskutieren, die dort schon monatelang unbehandelt herumliegen", erklärt der freiheitliche Wissenschaftssprecher.

Er habe, so Graf, die Einsetzung eines Unterausschusses im Wissenschaftsausschuss zur Lösung der Uni-Misere bereits im Jänner anstelle des Hochschuldialogs verlangt (siehe:
http://www.unzensuriert.at/content/00547-neue-ministerin-mit-alten-re
zepten). Nachdem dieser Ausschuss nun endlich im Juni seine Arbeit aufnehme, sei der Dialog in dieser Form endgültig obsolet.

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