VP-Marek ad Häupl: "Zuerst Misswirtschaft in Wien beenden"

In Wien versickern hunderte Millionen Euro in der Bürokratie und Bauskandalen

Wien (OTS) - "Offenbar interpretiert der Wiener Bürgermeister Investitionen in Infrastruktur oder das Gegensteuern gegen die Krise etwas anders als der Rest der Welt. Damit ist nicht gemeint, dass Bauprojekte drei Mal so viel kosten sollen wie ursprünglich geplant. Damit ist auch nicht gemeint, mit sündteurer Eigenwerbung das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener zu verbrennen." Das sagt die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, zu SPÖ-Chef Häupls heutigen Aussagen im Vorfeld des Städtetages.

"Würde die Stadt Wien nicht hunderte Millionen Euro für Fehlplanungen, unkontrollierte Bauprojekte, Eigenwerbung und aufgeblähte Bürokratie aufwenden, müssten nicht ständig die Wienerinnen und Wiener dafür bezahlen.
Daher sollte der Wiener Bürgermeister zuerst die vorhandenen Budgets verantwortungsvoll einsetzen, bevor er immer neues Steuergeld fordert", so Marek weiter. Die Liste der völlig aus dem Ruder gelaufenen Projekte sei eine mehr als traurige, erinnerte die Wiener VP-Chefin: "Krankenhaus Nord, Prater Vorplatz, Zentralbahnhof oder die erst jüngst vom Kontrollamt kritisierte Zentralfeuerwache sind nur einige der eindrucksvollsten Beispiele für den verantwortungslosen Umgang mit dem Geld der Menschen. Für all diese Fehler, die in Summe hunderte Mio Euro schwer sind, werden die Wienerinnen und Wiener - die von der Wirtschaftskrise ebenfalls betroffen sind - zur Kasse gebeten. Jetzt ist es höchste Zeit, endlich ordentlich zu wirtschaften - ständig neues Geld zu fordern ist einfach zu wenig", so Christine Marek abschließend.

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