FPÖ-Hofer, Jannach: Importe von Gentechnikfutter beenden!

Lager sind mit heimischem Futtergetreide gefüllt

Wien (OTS) - "Der Chef der Raiffeisen-Lagerhäuser lässt sich heute in einer Tageszeitung mit der Feststellung zitieren, dass die Bauerneinkommen sinken, weil die Ernte des Futtergetreides so besonders gut war", betont der freiheitliche Agrarsprecher NAbg Harald Jannach. "Auch seien die Silos noch mit beträchtlichen Restbeständen der Vorjahrsernte gefüllt. Dem müsste man eigentlich unschwer Abhilfe schaffen können. Gerade bei Raiffeisen, wo Landwirten nicht selten erklärt wird, gentechnikfreie Futtermittel seien nicht vorhanden."

"Gute Erntejahre bieten die beste Chance für einen umgehenden Einfuhrstop für ausländisches Gentechnikfutter", erklärt dazu der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Immerhin importiert unser angeblich gentechnikfreies Land über 500.000 Tonnen Gentech-Soja im Jahr."

Was die heimischen Ernten nicht hergeben, müsste selbstredend weiterhin importiert werden. "Aber gentechnikfrei!" wie Hofer und Jannach betonen. "Denn es gibt genug gentechnikfreie Futtermittel auf dem Weltmarkt. Die Entscheidung pro oder contra Gentechnik ist also alleine eine des politischen Willens. Das Fernziel", so die beiden Abgeordneten abschließend, "ist aber fraglos eine Rückkehr zur Kreislaufwirtschaft, die unsere Landwirtschaft auch auf dem Futtermittelsektor weitestgehend importunabhängig macht."

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