ÖH: Karl spielt Erfüllungsgehilfin von Pröll

ÖH fordert Vermögenssteuer

Wien (OTS) - "Karl zeigt sich kampf- und mutlos für die Budgetverhandlungen im Herbst. In vorauseilendem Gehorsam spielt sie die Erfüllungsgehilfin für Pröll", zeigt sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam empört. "Die Ministerin will angeblich am 2%-BIP-Ziel festhalten und gleichzeitig das Budget ab 2013 einfrieren oder sogar kürzen - wie passt denn das zusammen?" wundert sich Maurer.

"Das Budgetloch an den chronisch unterfinanzierten Universitäten beträgt jetzt schon 1 Milliarde Euro. Dieses Loch mit Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen stopfen zu wollen ist lächerlich und widerspricht sämtlichen Zielen zur Steigerung der AkademikerInnenquote", erklärt Eva Maltschnig, ÖH Generalsekretärin. "Die Ministerin klopft immer wieder die gleichen Sprüche ohne tatsächliche Lösungen anzubieten", so Maltschnig weiter.

"Die Rektoren sind jetzt gefordert entschieden für mehr Budget einzutreten", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Die Regierung sollte mehr Mut für vermögensbezogene Steuern entwickeln. 10 % der ÖsterreicherInnen besitzen 2/3 des Vermögens - da ist doch was zu holen", so Wallerberger abschließend.

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