JG-Kucharowits: Flexibilität und Jobhorizont für junge ArbeitnehmerInnen durch VP-Budgetsanierungsmaßnahmen gefährdet

AKNÖ-Studie zeigt, dass die Erhöhung der Mineralölsteuer zu Lasten junger PendlerInnen gehen würde

St. Pölten (OTS) - "AK-Präsident Haneder hat eindrucksvoll darauf hingewiesen, dass die PendlerInnen die VerliererInnen einer Erhöhung der Mineralölsteuer wären. Die Flexibilität und der Jobhorizont junger Menschen, die ohnehin unter hohen Wohnungshaltungskosten und steigenden Energiekosten leiden, würden durch diese ÖVP-Sanierungsmaßnahme in wirtschaftlich und arbeitsplatztechnisch schwierigen Zeiten unnötig belastet", so die Landesvorsitzende der Jungen Generation NÖ, Katharina Kucharowits.

Mehr als ein Drittel aller AuspendlerInnen sind unter 35 Jahre. Somit treffe vor allem die Jugendlichen und Jungfamilien dieses Landes eine Erhöhung überdurchschnittlich intensiv - und das bei steigenden Lebenshaltungskosten und niedrigen Einstiegsgehältern.
Die Junge Generation unterstreicht auch noch einmal ihre Forderung nach der Ausweitung der Freifahrt für Jugendliche und junge Erwachsene und fordert die Attraktivierung und den Ausbaus der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere der Bahn. Außerdem unterstützt Kucharowits Hermann Haneder in seiner Überzeugung, dass es einer raschen Reform des Zeitkarten-Systems der Öffis und einer treffsichereren PendlerInnenpauschale bedarf.

Kucharowits abschließend: "Öffentliche Transportmittel müssen für die NiederösterreicherInnen attraktiver gemacht werden, das wird jedoch nicht durch einen Wink mit Pseudo-Ökosteuern geschehen, dazu bedarf es zuerst einem ausgeklügelten Umweltkonzept, damit Maßnahmen nicht zu reinen 'Pröllschen Budgetloch-Stopfern' ohne Lenkungs-Effekt werden."

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