Junge Wirtschaft zur Bahn: ÖBBler bald länger in Pension als im Erwerbsleben

JW-Roth: Keine Ausnahmen bei Angleichung des Pensionsantrittsalters!

Wien (OTS/PWK387) - "Ob 51, 52 oder 54 Jahre - die
Altersdebatte rund um die ÖBB-Pensionen zeigt, dass man nicht dazu gelernt hat. Wir fordern einen Pensionsantritt nach Gesetz und keine Frühpensionen mehr", so Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. Sonderregelungen kann sich der Staat und die Gesellschaft einfach nicht mehr leisten, ist Roth überzeugt.

Immer weniger Junge erhalten immer mehr Pensionisten. Bereits heute kommen drei Versicherte auf zwei Pensionisten, 2050 steht das Verhältnis bei einem Versicherter zu einem Pensionisten. Bei Einführung des Pensionssystems waren es noch 7 Erwerbstätige pro Pensionist. Je früher Menschen in Pension gehen, umso weniger können sie aktiv zum System beitragen. Besonders brisant der Fall ÖBB: Hier stehen rund 40.000 Beschäftigte einer Zahl von ca. 70.000 Pensionsempfängern gegenüber. Bei diesem Verhältnis kommen fast zwei ÖBB-Pensionisten auf einen Aktiven. "Der Bevölkerung fehlt das Verständnis, warum hier im Schnitt über 10 Jahre vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter in Pension gegangen wird", wettert Roth. Die Lebenserwartung in Österreich liegt derzeit im Schnitt bei 83 Jahren. ÖBB Pensionisten sind daher über 30 Jahre in Pension und somit bald länger Nutznießer des Systems als Beitragsleister.

Die Junge Wirtschaft fordert daher vehement - auch unter Einbindung der Bahngewerkschaft, welche endlich starre Beharrungspositionen aufgeben sollte - die Angleichung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters an die gesetzliche Vorgabe. (us)

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