Tumpel zur Inflation: Jetzt keinesfalls Kaufkraft schwächen

Statt neuer Massensteuern Maßnahmen gegen Preisanstieg bei Sprit, Wohnen überfällig

Wien (OTS) - Jetzt auf keinen Fall Maßnahmen setzen, die die Kaufkraft der Menschen schwächen: Das fordert AK Präsident Herbert Tumpel angesichts der April-Inflation. Die Inflation wird vor allem durch überdurchschnittlich steigende Treibstoffpreise, Wohnungsmieten und Preise für Haushaltsenergie angetrieben - alles Kosten, denen die Menschen nicht ausweichen können. Diese Kostensteigerungen dürfen nicht noch durch eine höhere Mineralölsteuer oder neue Energiesteuern verschärft werden, verlangt Tumpel: "Das wären Belastungen, die hauptsächlich Klein- und Mittelverdiener treffen. Die Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung dürfen die Inflation nicht weiter anheizen. Jedes zusätzliche Prozent Inflation frisst Kaufkraft, und das kostet Arbeitsplätze." Statt Massensteuern zu diskutieren, sollen sich die verantwortlichen Minister um eine Preisdämpfung bei Sprit und Wohnen kümmern - nicht zuletzt treibt steigende Inflation wieder die Mieten, die ja an die Inflation gebunden sind. Zur Dämpfung der Wohnkosten muss es eine klare Begrenzung der privaten Mieten geben, eine Reform der automatischen Mietenindexierung und mehr geförderte Mietwohnungen. Dringend muss auch untersucht werden, warum trotz stagnierender Nachfrage die Ölpreise steigen - und preistreibenden Spekulationen auf Öl muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Peter Mitterhuber
Tel.: (+43-1) 501 65-2347
peter.mitterhuber@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002