Razborcan: Mehr Unterstützung für PendlerInnen

Verbesserung des Angebots und Ausweitung der NÖ Pendlerhilfe

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Niederösterreich ist ein klassisches PendlerInnenland. Das Ergebnis der jüngsten AKNÖ-Studie ist damit auch ein klarer Arbeitsauftrag an die Politik, unsere rund 260.000 niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler verstärkt zu unterstützen. Dies bedeutet für die SPÖ auch eine klare Absage an eine Erhöhung der Mineralölsteuer, da eine klare Mehrheit der ArbeitnehmerInnen für ihren Arbeitsweg auf den eigenen PKW angewiesen ist und damit ohnehin durch die massiv gestiegenen Treibstoffpreise über Gebühr belastet wird", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan.****

Zur finanziellen Belastung kommt noch der zeitliche Aufwand hinzu. Wenn ein Arbeitstag inklusive Arbeitsweg ohne weiteres 11, 12 oder sogar 13 Stunden beträgt, so ist das ein hartes Los für viele Menschen. Studien belegen, dass pendeln sogar krank machen kann, viele Menschen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, klagen über Erschöpfung und Müdigkeit. Massiven Stress bedeutet der Weg zur Arbeit aber auch für all jene, die täglich mit dem Auto den Arbeitsplatz ansteuern.

"Niederösterreich ist jedenfalls gefordert, die richtigen Schlüsse aus der jüngsten AKNÖ-PendlerInnenstudie zu ziehen. Wir brauchen in Niederösterreich eine Nahverkehrsoffensive, die den PendlerInnen Verbesserungen bringt. Dazu gehört eine Ausweitung des Angebots, eine Verdichtung der Fahrpläne, Verbesserungen bei der Abstimmung zwischen den Verkehrsträgern, wie Bus und Bahn, sowie moderne und attraktive öffentliche Verkehrsmittel. Die SPNÖ bleibt auch weiterhin bei ihrer Forderung nach einer Verbesserung der NÖ Pendlerhilfe. Die SPÖ fordert, dass für den Bezug der NÖ Pendlerhilfe nicht das Familieneinkommen, sondern ausschließlich das Einkommen des Pendlers oder der Pendlerin als Bemessungsgrundlage herangezogen wird. Damit würden in Niederösterreich tausende Pendlerinnen und Pendler mehr in den Genuss dieser wichtigen Unterstützung kommen", so Razborcan. (Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
andreas.fiala@noel.gv.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003