Belakowitsch-Jenewein: Stöger braucht gelbe Binde mit drei Punkten

Wien (OTS) - Wenn Gesundheitsminister Stöger allen Ernstes behaupte, dass er die Krankenkassen bei der Sanierung am richtigen Weg sehe, dann benötige er eine gelbe Armbinde mit drei schwarzen Punkten, so die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Belakowitsch-Jenewein. Nachdem es vergangenes Jahr einen Überschuss gegeben habe und heuer einen Verlust, könne man wohl nicht davon sprechen, dass die Kassen in der richtigen Richtung unterwegs wären, so Belakowitsch-Jenewein.

Abgesehen davon trage Stöger in keinerlei Weise zum Erfolg oder Nichterfolg der Kassen bei, da er sich von der Gesundheitspolitik völlig abgemeldet habe und nicht einmal die ureigenste Aufgabe der Lenkung in Anspruch nehme, so die freiheitliche Gesundheitssprecherin, die Stöger zu Recht als ersten Ablösekandidaten der Bundesregierung sieht, wie dies in den vergangenen Tagen auch öfters kolportiert wurde.

Das stöger?sche Politvakuum in der Gesundheitspolitik gefährde mittlerweile bereits die Versorgung der Österreicher, betonte Belakowitsch-Jenewein, da auf die aufgestauten Probleme in keinster Weise reagiert werde. So drohe neben einem Pflegenotstand, der Kollaps der ärztlichen Versorgung, genauso wie ein Downgrading bei der Qualität der Medikamente, zeigte Belakowitsch-Jenewein auf.

Während etwa in Griechenland bereits seit Jahren Kinder gegen Pneumokokken geimpft würden, lehne Stöger dies aus Kostengründen ab. Weiters sei zu befürchten, dass der restriktive Kurs bei den Medikamentenkosten dazu führe, dass innovative Produkte in Österreich nicht oder nicht mehr angeboten werden könnten, warnte Belakowitsch-Jenewein. Dafür sei Österreich ein Paradies für ausländische Medizin-Studenten, was uns langfristig eine Unterversorgung mit Ärzten bescheren würde, da die Absolventen zum Großteil in ihre Heimat zurückkehren würden.

Dies, so Belakowitsch-Jenewein, sei nur ein kleiner Auszug an Problemen vor denen der Gesundheitsminister die Augen verschließe. Strukturreform, Verwaltungsvereinfachung oder gar neue Strategien, wie etwa die Forcierung der Vorsorgemedizin fehlten völlig, kritisierte Belakowitsch-Jenewein, die Stöger empfahl seine gelbe Binde abzunehmen und die Augen zu öffnen.

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