Grüne Wien: Mindestsicherung Schritt in die richtige Richtung

Stadtrat Ellensohn kritisiert fehlende Höhe der Absicherung

Wien (OTS) - "Die Mindestsicherung stellt einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar. Allerdings muss alles daran gesetzt werden, dass aus der jetzt vorliegenden Minisicherung eine echte Barriere gegen ein Abdriften in die Armut wird," so Sozialsprecher und Stadtrat David Ellensohn von den Grünen Wien anlässlich des heutigen Beschlusses der 15a-Vereinbarung in der Landesregierung. "740 Euro Minisicherung im Monat sind zwar gut gemeint, liegen aber weit unter der Armutsgefährdungsschwelle von derzeit 950 Euro. Jeder Wiener und jede Wienerin kann sich sicherlich gut vorstellen, dass das zu einem Leben in Würde nicht reicht," so Ellensohn.

"Jetzt kommt es auf die Umsetzung an", betont Ellensohn. Monatelange Wartezeiten, wie sie derzeit bei der Auszahlung der Sozialhilfe traurige Realität sind, müssen künftig der Vergangenheit angehören. Beratung und Unterstützung müssen als maßgebliches Element eingebaut werden, statt der derzeit vorgesehenen Sanktionsdrohungen. "Hier braucht es echte Armutsbekämpfung statt reiner Armutsverwaltung, wie sie die Sozialdemokratie seit Jahrzehnten in Wien betreibt. Nicht zu Unrecht ist Wien leider die Hauptstadt der Armut", so Ellensohn abschließend.

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