Österreichische Auszeichnungen für rumänische Wissenschaftler

Würdigung von Universitätskooperationen mit den Universitäten Pitesti und Craiova

Bukarest (OTS) - In den Räumen der österreichischen Residenz in Bukarest wurden gestern fünf Wissenschaftlern der Universitäten Pitesti und Craiova Auszeichnungen für ihre Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Österreich, insbesondere mit der Universität Linz, verliehen.

Bei den dekorierten Persönlichkeiten handelt es sich um den Dekan der Fakultät für Verwaltungs- und Rechtswissenschaften der Universität Pitesti, Univ. Prof. Dr. Eugen Chelaru, den ehemaligen Dekan, Univ. Prof. Dr. Nicolae Barbu, Prodekan Univ. Prof. Dr. Anton-Florinel Bota-Moisin und Dozentin Dr. Bianca Victoria Dabu sowie Univ. Prof. Dr. Bianca Maria Carmen Predescu von der Universität Craiova.

Die Verleihung erfolgte in Anwesenheit von Bundesratspräsident i.R Univ. Prof. Dr. Herbert Schambeck und des Dekans der juridischen Fakultät der Universität Linz Univ. Prof. Dr. Heribert Franz Köck.

Der Österreichische Botschafter in Rumänien, Dr. Martin Eichtinger, betonte in seiner Laudatio die zukunftsweisende Bedeutung der Zusammenarbeit im Bildungsbereich, der sich Österreich gerade in letzter Zeit verstärkt gewidmet hat: Österreich ist seit Jahren größter Investor in Rumänien, darüber dürfe aber die immer engere Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union und der rege Austausch im Bereich der Wissenschaft und der Bildung nicht vergessen werden. Die Zusammenarbeit zwischen Linz und Pitesti bildet in diesem Zusammenhang ein herausragendes Beispiel.

Präsident Schambeck und Dekan Köck betonten die Bedeutung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in einem nunmehr geeinten Europa, das zu einer Rechts-, Werte- und Solidargemeinschaft zusammenwachsen müsse. Die Universitäten Pitesti und Craiova hätten durch ihr großes Engagement für eine Zusammenarbeit mit anderen europäischen Universitäten, darunter der Johannes Kepler Universität Linz, einen wesentlichen Beitrag für die europäische Einigung geleistet. Präsident Schambeck erinnerte an die stete Unterstützung Österreichs für die Erweiterung der Europäischen Union, die den Staaten Zentral-und Osteuropas nach dem Fall des Eisernen Vorhanges eine volle Mitsprache an der Ausgestaltung der Zukunft Europas ermöglicht hat.

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