Vergiftete Hunde in Oberösterreich: VIER PFOTEN erhöht Ergreiferprämie auf 5.000 Euro

Wien (OTS) - Im oberösterreichischen Grünburg (Bezirk Kirchdorf) kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Hundevergiftungen durch Rattengift. Fünf Tiere konnten gerettet werden, zwei - ein zehn Wochen alter Welpe sowie ein ausgebildeter Blindenhund - überlebten das Fressen der Giftköder nicht. Die Polizei vermutet hinter dem Auslegen der Köder einen Tierhasser. Es dürfte sich bei allen Anschlägen um die gleiche Person handeln. Der Besitzer des verstorbenen Welpens hat bereits eine Ergreiferprämie von 2.000 Euro ausgesetzt. VIER PFOTEN erhöht diesen Betrag nun um mehr als das Doppelte: "Die Person, die den entscheidenden Tipp zur Ergreifung des Tierquälers gibt, soll nun insgesamt 5.000 Euro erhalten", erklärt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.

"Der Täter muss so schnell wie möglich gefasst werden, nur so sind die Hunde in der Umgebung in Sicherheit. Es muss ein klares Zeichen gesetzt werden: Tierqual in solcher Form darf in Österreich nicht toleriert werden", betont Johanna Stadler. Da nicht sicher ist, wann und wo der Täter das nächste Mal zuschlägt, bleibt den Hundebesitzern in der Umgebung leider nur eines: "Bis zur Ergreifung des Tierquälers muss jeder verantwortungsvolle Besitzer eines Hundes diesen nur noch mit Maulkorb ins Freie lassen. Selbst im eigenen Garten kann der Täter Köder ausgelegt haben."

Zweckdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Molln unter Tel. 059133/ 4125.

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