Analyse des Hausärzteverbandes zu den Aktivitäten der SVA

Wien (OTS) - Nach dem Studium der Aussendung von Mag. Vlasich habe ich nochmals die Situation unter Berücksichtigung der Labors bewertet. Die Situation zeigt sich eigentlich noch bedenklicher, als sie ursprünglich ausgesehen hat. Es gibt eine nicht unbeträchtliche Liste von Laborparametern, welche die SVA im Vergleich zur GKK gar nicht oder geringer honoriert - auch bei uns Praktikern gibt es solche Positionen.

Natürlich stellt sich die Frage, ob die SVA sich nur die Rosinen aus dem Kuchen picken möchte - sprich die noch etwas besser bezahlten Leistungen abbauen und die schlechteren belassen möchte.
Es drängt sich doch der Eindruck auf, dass die SVA ihre Tarife sogar noch unter das Niveau der GKK senken möchte.

Eine Interpretation der Strategie der SVA lässt eigentlich nur 2 Möglichkeiten zu:

1) Senkung der Tarife unter GKK Niveau - dann hätte die SVA aus ihrer Sicht weiterhin Daseinsberechtigung

2) Angleichung der Tarife an die der GKK - dann erhebt sich die Frage nach der Daseinsberechtigung der SVA. Ich bin davon überzeugt, dass die Versicherten der SVA ohne bürokratischen Mehraufwand von der GKK betreut werden könnten. Damit wäre die Einsparung einer kompletten Verwaltungseinheit möglich - wenn ich mich recht erinnere, ist doch die SVA so um das Wohl ihrer Versicherten bemüht - das wäre sicher ein mutiger Schritt mit Vorbildwirkung.

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