ÖH: ÖAAB hält an Elitenförderung fest

ÖH fordert Gesamtschule

Wien (OTS) - Eine klare Absage erteilt die ÖH-Bundesvertretung dem heute vorgestellten ÖAAB-Bildungskonzept. "Eine hohe Qualität von Bildung für alle spielt für den ÖAAB offensichtlich keine Rolle - ein klares Bekenntnis zur Elitenbildung geht aus dem visionslosen Bildungskonzept des ÖAAB hervor", zeigt sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam verärgert.

"In der Aufstiegsschule soll zwischen besseren und schlechteren Kindern unterschieden werden und durch "Talentechecks" der Leistungsdruck schon im Kindesalter möglichst hoch sein - das ist nicht nur bildungspolitisch untragbar sondern zeigt auch ein bedenkliches Menschenbild", so Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin, schockiert.

Im Moment entscheidet sich der Bildungsweg vieler Kinder im Alter von 6 Jahren und ist stark abhängig vom sozioökonomischen Hintergrund der Eltern. "Alle Kinder müssen ihre Talente unabhängig von sozialer Herkunft entwickeln können - deshalb fordern wir auch eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen.", so Thomas Wallerberger abschließend.

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