BIO AUSTRIA Obmann Vierbauch zur positive Entwicklung der Bio-Produktion in Österreich

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat vorläufige Zahlen über die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft in Österreich von 2009 auf 2010 veröffentlicht.

BIO AUSTRIA Obmann Rudi Vierbauch kommentiert die Zahlen: "Es ist erfreulich, dass von 2009 auf 2010 ca. 1000 Betriebe mit etwa 25.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt wurden und sich damit der positive Trend fortsetzt. Damit wird bereits auf fast einem Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche Österreichs hochwertige Lebensmittelproduktion mit dem Schutz von Natur und Umwelt optimal kombiniert".

Rudi Vierbauch weiter: "Allen Unkenrufen zum Trotz entwickelte sich der Bio-Markt in Österreich 2009 positiv: der Umsatz stieg um 5% auf ein Rekordhoch von 984,2 Millionen Euro an. Während der gesamte Lebensmittelhandel 2009 im Frischwarenbereich einen Umsatzrückgang von 0,7% verzeichnete, erwies sich Bio auch in Krisenzeiten als stabiler Trend. Die Österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten fragen bevorzugt regionale Bio-Lebensmittel nach."

"Jede Produktionssteigerung stellt marktseitig eine Herausforderung dar, da speziell die Bio-Landwirtschaft auf die Abgeltung des Mehraufwandes durch den Konsumenten angewiesen ist. In manchen Sektoren hat sich die österreichische Produktion bereits über den heimischen Markt hinaus entwickelt, weshalb BIO AUSTRIA gemeinsam mit der Agrarmarkt Austria im Juni eine Exportoffensive für 'Bio aus Österreich' startet. Bio hat es in sich, ein österreichischer Exportschlager zu werden", so Vierbauch.

"Das ambitionierte österreichische Agrar-Umweltprogramm, in dem die biologische Wirtschaftsweise als höchstwertige Maßnahme gefördert wird, trägt maßgeblich dazu bei, dass Österreich EU-weit Spitzenreiter in der biologischen Landwirtschaft ist. Um diesen Kurs erfolgreich fortsetzen und ausbauen zu können, muss die biologische Landwirtschaft im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU für die Periode nach 2013 eine zentrale Rolle einnehmen.", so Vierbauch abschließend.

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