HTU Graz: Ministerin Karl fährt Bildung gegen die Wand

Graz (OTS) - Die Verfehlungen der Ministerin sind kaum noch zu zählen: Zugangsbeschränkungen,
Knock-Out-Prüfungen, radikale Sparmaßnahmen und völlig fehlende Einsicht machen Karl zur
nächsten Fehlbesetzung nach Ex-Minister Hahn.
"In vorauseilendem Gehorsam stutzt die Ministerin die Bildung radikal zusammen, statt beim Finanzminister um Geld für ihr Ressort zu kämpfen", analysiert Andreas Kainer, Vorsitzender der HTU Graz, enttäuscht.
"Karl sieht nicht nur bei der Abwärtsspirale zu, sondern stößt das österreichische Bildungswesen bereitwillig in den Abgrund", ergänzt Josef Ehgartner, stellvertretender Vorsitzender der HTU. Österreich droht damit, ein trauriges Beispiel völlig gescheiterter Bildungspolitik zu werden.
"Während die deutsche Kanzlerin Merkel erst kürzlich verkündete, niemals bei der Bildung sparen zu wollen, hat sich Österreich schon jetzt endgültig vom Ziel verabschiedet, die international üblichen 2% des BIP für tertiäre Bildung auszugeben", fasst Stefan Walter, stellvertretender Vorsitzender der HTU, den Trend zusammen.
Karls Fehltritte häufen sich wöchentlich: Studienbeschränkungen statt Informationsoffensive, Knock-Out-Prüfungen statt Orientierungshilfen, massive Budgetkürzungen statt Investitionen in moderne Bildung, Projektstop bei wichtigen Uni-Infrastrukturprojekten statt Bekenntnis zur Bildungsqualität. "Dass die Ministerin den Ausstieg der wichtigsten Gesprächspartner aus dem Hochschuldialog nur zynisch kommentierte, ist dabei lediglich ein weiteres Symptom, dass Karl als Bildungsministerin
vollkommen ungeeignet ist", so Kainer abschließend.

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