Kickl zu Tumpel: AK-Präsident verkörpert rote Mut- und Visionslosigkeit in Sachen Arbeitnehmervertretung

Allgemeinplätze können nicht über fehlende Lösungsstrategien hinwegtäuschen

Wien (OTS) - Als "bedenklichen Ausdruck sozialistischer Mut- und Visionslosigkeit in Sachen Arbeitnehmerpolitik", bezeichnete der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den heutigen Auftritt von AK-Präsident Tumpel in der ORF-Pressestunde. Kein Wort über die Bedrohung des österreichischen Arbeitsmarktes durch die geplante Liberalisierung ab Mai 2011, kritisierte Kickl die belanglose Plauderstunde, die uns der Staatsfunk heute beschert hat.

Während sogar das AMS vor der geplanten Ostöffnung des österreichischen Arbeitsmarktes ab Mai 2011 warne, da er schwerwiegende negative Folgen habe, ignoriere Tumpel diese für die österreichischen Arbeitnehmer existenzgefährdende Bedrohung völlig, so Kickl. Stattdessen ergehe sich Tumpel in klassenkämpferischen Plattitüden über die "bösen, bösen Unternehmer" und vergesse dabei völlig, dass es genau diese Unternehmer seien, die in Österreich Arbeitsplätze schaffen würden.

Tumpel habe heute den Eindruck vermittelt, als ob ihn samt seiner Arbeiterkammer die Wirtschaftskrise nichts angehen würde, so Kickl. Völlig ideen- und visionslos stehe der AK-Präsident vor der größten Bedrohung des österreichischen Arbeitsmarktes und verschanze sich hinter dem mit Zwangsgebühren geschützten Bereich der "Interessenvertretung", kritisierte Kickl, der sich die Frage stellt welche Interessen Tumpel eigentlich vertrete, denn die der Arbeitnehmer seien es definitiv nicht.

Egal, wo die Sozialisten auch vorgeben, Arbeitnehmerpolitik zu betreiben, habe man es in Wahrheit mit einem systematischen Scheitern zu tun. Tumpel sei ein Beispiel mehr, für eine von den Herausforderungen der Zeit längst überholten roten Funktionärsriege. Für die von ihm gebotene Mischung aus Beschönigung der tragischen Arbeitsmarktsituation und reinem politischen Selbsterhaltungstrieb seien 340 Millionen Zwangsgebühren an AK-Umlagen deutlich zu viel, kritisierte Kickl.

Es gebe in Österreich nur eine glaubwürdige politische Kraft und Institution, die sich für die Interessen der heimischen Arbeitnehmer stark machen würde und zwar die FPÖ als soziale Heimatpartei. Die kommenden Wahlergebnisse würden den Trend der Abkehr enttäuschter Arbeitnehmer von den Sozialisten weiter unter Beweis stellen, schloss Kickl.

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