SP-Wagner: ÖVP soll in punkto Sicherheitsfragen vor der eigenen Tür kehren

Wien hat engmaschiges Netz an Angeboten für Suchtkranke

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn sich Frau Stenzel und Herr Ulm Sorgen um die Sicherheit am Karlsplatz machen, so mögen sie sich bitte an Maria Fekter, ihres Zeichens ÖVP-Innenministerin, wenden", kommentiert SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, KR Kurt Wagner, die heutige Aussendung der ÖVP Wien. Klar sei, dass die Hausordnung für alle gelte. "Dass ausgerechnet die ÖVP, die in Zusammenarbeit mit der FPÖ damals 1000 Polizistinnen und Polizisten in Wien eingespart hat, sich betreffend der Sicherheit beschwert, scheint ein Fall von schwerst verzerrter Wahrnehmung zu sein", vermutet Wagner.

"Im Bereich der Maßnahmen für suchtkranke Menschen kann ich Frau Stenzel und Herrn Ulm ihre Sorgen aber nehmen", sagt Wagner, "Die Stadt Wien hat seit Jahrzehnten hervorragende und effektive Drogenhilfe-Programme." Das engmaschige Angebot Wiens in diesem Bereich setze sich aus Präventionsmaßnahmen, so genannten niederschwelligen Angeboten und verschiedenen Therapieeinrichtungen zusammen.

"Die großen Talente der ÖVP werden hier wieder einmal deutlich:
nämlich sich beschweren und die Verantwortung anderen zuschieben. An Problemlösungen aktiv teilhaben scheint dann aber gar nicht mehr so interessant", kommentiert Wagner, "Das hat man ja erst kürzlich deutlich gesehen. Die Suchtkranken sollen nach ÖVP-Wunsch weg von der Straße; Gleichzeitig wird aber die Arbeit von niederschwelligen Einrichtungen wie etwa TaBeNo oder dem Ganslwirt, die genau das gewährleisten können, durch ständige Querschüsse erschwert. Das ist traurige Scheinheiligkeit pur", sagt Wagner. (Schluss)

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