ÖVP Wien: Nachhaltige Zerschlagung der Drogenkriminalität am Karlsplatz notwendig

BV Stenzel und LAbg. Ulm: Derzeitiger Zustand nicht länger tolerierbar

Wien (OTS) - "So rasch wie möglich soll die Suchtgiftszene am Karlsplatz zerschlagen werden. 15 Jahre lang hat die SPÖ nur zugeschaut, statt zu handeln. Eine Lösung ist überfällig. Besser heute als morgen soll die Polizei massiv gegen Drogenkriminalität einschreiten. Es geht um die Lebensqualität in der Stadt, um ein sicheres, sauberes und schönes Wien", so die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, und der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, unisono.

Ursula Stenzel ganz klar: "Ich will Sicherheit und Ordnung am Karlsplatz. Trotz aller Beteuerungen - zuletzt von der amtsführenden Stadträtin Sonja Wehsely - das Aufkommen der Drogenszene in Wien in einem sozialverträglichen Rahmen zu halten und den Hinweis auf die Vielzahl von sozialen Maßnahmen der Stadt Wien, spricht die Realität eine andere Sprache. Für die 200.000 Menschen, die täglich Österreichs größten Verkehrsknotenpunkt, den Karlsplatz, passieren, hat sich das Bild am Karlsplatz nicht geändert."

Angesichts des Versagens der Stadt Wien und der fehlenden wirksamen Konzepte, bleibt in der jetzigen Phase nichts anderes als an die Exekutive zu appellieren, die Drogenkriminalität am Karlsplatz mit allen Mitteln zu bekämpfen. Sich nur darauf zu verlassen, dass durch die demnächst in Angriff genommene Baustelle am Karlsplatz die dortige Drogenszene zerschlagen werden wird, ist zu wenig. Es gehören nachhaltige Therapie- und Betreuungsangebote entwickelt und gleichzeitig die Drogenkriminalität mit aller Schärfe bekämpft. Denn es macht auch nicht viel Sinn, dass sich die Szene in andere Viertel der Inneren Stadt oder andere Bezirke einfach verlagert", betont Bezirksvorsteherin Stenzel weiter.

"Die Missstände am Karlsplatz wurden nicht nur für Passanten, sondern für alle Beteiligten immer unerträglicher und sind nicht mehr länger tolerierbar. Dauerhafter Erfolg ist jedoch nur mit flankierenden Maßnahmen der Stadt Wien möglich. Vor Kriminalität, Missständen im öffentlichen Raum und der Gefährdung unserer Jugendlichen darf nicht kapituliert werden. Mittlerweile sollte man auch auf Seiten der SPÖ erkannt haben, dass Vogel-Strauß-Politik hier fehl am Platz ist. Hier ist entschiedenes Vorgehen gefragt", so Stenzel.

"Die ständig wiederholten Beteuerungen, alles im Griff zu haben, sind angesichts der Zahlen an Drogensüchtigen und -dealern wenig glaubwürdig. Doch statt zu handeln, ließ die SPÖ die Drogenszene gewähren. Nur Unterschriften zur Hebung der Sicherheit zu sammeln ist zu wenig. Konkretes Handeln ist überfällig. Von verbalen Vertröstungen hat die Bevölkerung genug: jetzt geht es um hartes und kompromissloses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität und konsequente Hilfs- und Therapiemaßnahmen für die Suchtkranken", betonen Stenzel und Ulm abschließend.

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