Belakowitsch-Jenewein: Der Winterschlaf ist vorbei Herr Stöger!

Wien (OTS) - "Beenden Sie Ihren Winterschlaf und fangen Sie
endlich an für die Österreicher zu arbeiten", forderte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein den seit Wochen abgemeldeten Gesundheitsminister Stöger auf. Die Untätigkeit Stögers sei umso unverständlicher, als es in seinem Ressort an alle Ecken und Enden brenne, so Belakowitsch-Jenewein.

So kämen in den nächsten Jahren massive Einsparungen im Gesundheitsressort auf die Menschen zu. Alleine im kommenden Jahr sei geplant fast 50 Prozent bei den Fixkosten im Gesundheitsbereich einzusparen. Bis heute sei Stöger jedoch die Antwort schuldig geblieben, wo dieses Geld eingespart werden solle, kritisierte Belakowitsch-Jenewein.

"Ob sparen in einem Wachstumsmarkt wie der Gesundheit generell eine schlaue Idee ist, wage ich zu bezweifeln", so Belakowitsch-Jenewein, die es für deutlich intelligenter halten würde, wenn endlich eine Strukturreform in Angriff genommen würde. "Der Gesundheitsminister muss endlich aktiv werden und Geld für den Gesundheitsbereich ermöglichen. Die Gesundheit, das höchste Gut der Menschen, darf nicht dem Bankenrettungspaket geopfert werden!", betonte Belakowitsch-Jenewein.

Doch anstatt seinem eigentlichen Auftrag, nämlich die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher zu verbessern und zu erhalten, mache Stöger seinen Ministerkollegen Pröll und Mitterlehner die Mauer und verstecke sich hinter der angeblich angespannten finanziellen Lage, während -zig Milliarden nach Griechenland transferiert werden, kritisierte Belakowitsch-Jenewein. "Auf der Strecke bleiben wieder einmal die Menschen in Österreich."

Besonders drastisch offenbare sich die stöger?sche Un-Politik bei psychischen Erkrankungen, zeigte Belakowitsch-Jenewein auf. Dass immer mehr Krankenstände aufgrund von psychischen Problemen stattfänden, sollte beim Gesundheitsminister die Alarmglocken schrillen lassen. Eine Umkehr dieser Tendenz sei auch, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation und des weiter steigenden Drucks am Arbeitsplatz kaum zu erwarten! "Der noch immer winterschlafende Gesundheitsminister muss endlich die Tragweite dieses Problems erkennen, und für eine entsprechende Anzahl an Psychiatern, Psychologen und Psychotherapeuten sorgen!", schloss Belakowitsch-Jenewein mit einem Weckruf.

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