Krainer zu Griechenland-Hilfe: Umbau der europäischen Finanzmärkte ist nächster Schritt

Europaweiter Schulterschluss für Finanztransaktionssteuer und Spekulationseinschränkungen

Wien (OTS/SK) - Positiv bewertet SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer
das beschlossene Euro-Hilfspaket. "Das Griechenland-Hilfspaket war alternativlos und notwendig, damit größerer Schaden für Europa verhindert wird, nächste Schritte wie Bankenabgabe, Finanztransaktionssteuer und Maßnahmen gegen Spekulationen müssen folgen", betonte Krainer am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die allgemeinen Formulierungen auf EU-Ebene reichen nicht aus, um eine nachhaltige Veränderung der europäischen Finanzmärkte herbeizuführen. "Die Bürgerinnen und Bürger in Europa werden nur dann Verständnis für Hilfspakete haben, wenn die Politik die richtigen Lehren aus dieser Krise zieht. Bundeskanzler Werner Faymann hat mit den heute präsentierten Maßnahmen ein Paket vorgestellt, dass die Ursachen europaweit nachhaltig bekämpft", so Krainer.****

Als zentrale Notwendigkeit bezeichnet Krainer die Einführung der Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer, mehr Durchgriffsrechte für die europäische Finanzmarktaufsicht, stärkere Regulierung des Wertpapierhandels, Spekulationsverbote, faire gesetzliche Regelungen für Manager-Entgelte und verschärfte Kontrolle der Hedgefonds. "Mit Bundeskanzler Werner Faymann wird ein europäischer Schulterschluss gelingen, damit Sozialabbau verhindert und eine neue Finanzmarktarchitektur errichtet wird", so Krainer abschließend. (Schluss) ab/mp

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