TV-MEDIA weist "verstörend unprofessionelles Verhalten" gegenüber dem ORF zurück

Wien (OTS) - TV-MEDIA stellt zur OTS-Aussendung 0201 vom 12. 05. 2010 Folgendes fest:

1.: Aus den beiden TV-MEDIA-Interviews (mit "Night of Pop"-Organisator Klaus Leutgeb und ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm) geht eindeutig hervor, dass die Zusage für eine Übertragung des Musikevents bereits im Februar erfolgt ist. Leutgeb: "Am 15. Februar fiel die Entscheidung, dass der ORF in der Primetime um 20.15 Uhr überträgt." Böhm bestätigte das auf Nachfrage: "Ja, das ist ein Vertrauensvorschuss. Ich hab das Gefühl, wir (Leutgeb und Böhm, Anm.) passen zusammen". Zu diesem Zeitpunkt war laut Aussage von Klaus Leutgeb "Feuer am Dach" - 553 Künstler wurden erst nach dem 15. Februar angefragt.

2.: Edgar Böhm sagt im TV-MEDIA-Interview weiters: "Die Quoten, die die jungen Filme holen - also etwa 180.000 bis 200.000 Zuschauer - will ich jedenfalls erreichen." Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen - während Filme an diesem Sendeplatz tatsächlich auf diesem niedrigen Niveau liegen, schnitten hier Shows in der Vergangenheit deutlich besser ab. Beispielsweise der "Domino Day" vom 13. 11. 2009 mit 364.000 Sehern oder die "Millionenshow" am 25. 9. mit 436.000 Zusehern. Die "Night of Pop" mit diesen Sendungen zu vergleichen, wäre einem "Unterhaltungsprofi mit langjähriger Erfahrung" wie Edgar Böhm angemessener.

3.: Der ORF behauptet, dass Künstlermanager Herbert Fechter in keiner Weise bei der "Night of Pop" involviert wäre. Ein Mitglied des ORF-Direktoriums aber bestätigt genau dies gegenüber TV-MEDIA:
"Fechter war in der Anfangsphase als Berater für das Projekt tätig".

4.: Dass die Programmplanung des ORF gegen die Ausstrahlung der "Night of Pop" war und ist, wurde TV-MEDIA von mehreren Seiten im ORF bestätigt.

5.: TV-MEDIA verwehrt sich gegen den Vorwurf, Zitate von Edgar Böhm in "völlig verfälschende Zusammenhänge" zu bringen. TV-MEDIA hat diese Zitate korrekt wiedergegeben. Eine Wertung derselben in einem Kommentar ist Usus.

6.: Der Vorwurf von Edgar Böhm, TV-MEDIA würde das Projekt "Night of Pop" von vornherein desavouieren, ist ebenfalls zurückzuweisen. Allein die Aussage Böhms, er wolle 180.000 bis 200.000 Zuseher erreichen, wurde und wird von TV-MEDIA kritisiert - nie der Event "Night of Pop" selbst.

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