FP-Gudenus ad Vettermann: Auch Gemeinde Wien ist am Zug!

Wien (OTS/fpd) - Dass die Staatsanwaltschaft ermittelt und die Vorfälle im und um das August Aichhornhaus hoffentlich neu aufrollt, sein zu begrüßen, so der Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Das entbindet das rote Wien aber nicht von der Pflicht, endlich im Bereich der MA 11 für Ordnung zu sorgen! Es sollte schleunigst eine unabhängige Task-Force aufgestellt werden, die nicht nur die Vorwürfe aus der Vergangenheit klärt, sondern auch alle sozialpädagogischen Einrichtungen auf Herz und Nieren prüft. Schließlich sei nicht anzunehmen, dass dieses Missbrauchs-Netzwerk plötzlich eingeschlafen sei. Ein Freispruch im Zweifel für den vermeintlichen Haupttäter wird wohl eher Ansporn zum Weitermachen gewesen sein - nur ein wenig vorsichtiger! Eigenartig sei auch, dass der Chef der Putzfirma einem Opfer auch nach Abhandlung der Causa noch viel Geld und eine Startwohnung geboten hat, wenn dieses von den bisherigen Aussagen abweicht. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um keine "saubere Sache" gehandelt hat, denn warum sollte jemand so etwas bieten, wenn er eine reine Weste hat, fragt sich Gudenus.

Zu prüfen sein auch die Schulfreistellungen wegen erlebnispädagogischen Urlaub. Wer hat diese genehmigt? Wie wurde das überprüft? Fragen über Fragen jedenfalls. Eine Hotline einzurichten ist zwar nett, ist aber angesichts der Brisanz der Vorwürfe und der Befürchtung, dass diese Missbrauchs-Mafia weiteragiert, zu wenig. Eine Untersuchungskommission und eine Task-Force sind das Gebot der Stunde, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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