Csörgits: Personaleinsparungen bei Arbeitsinspektoraten abgewendet

Soziale Verbesserungen für österreichische ArbeitnehmerInnen in Australien und Korea

Wien (OTS/SK) - "Sehr erfreulich ist, dass aufgrund des Einsatzes von Sozialminister Rudolf Hundstorfer die Arbeitsinspektorate von personellen Einsparungen ausgenommen werden", hielt SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits anlässlich des heute im Sozialausschuss diskutierten Berichts des Arbeitsinspektorates fest. Der Bericht zeige unter anderem, dass seit dem Jahr 1990 die Zahl der Arbeitsunfälle unselbständig Erwerbstätiger um 25 Prozent (von 155.112 auf 116.407) und die der tödlichen Arbeitsunfälle um 41 Prozent (von 195 auf 115) abgenommen haben, so Csörgits am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Allerdings nehmen psychosoziale Belastungen stark zu. Die Invaliditätspensionen durch psychiatrische/psychosomatische Erkrankungen stehen bei Frauen bereits an 1., bei Männern an 2. Stelle. Hier macht die Arbeitsinspektion Schwerpunktaktionen und kontrolliert und unterstützt Betriebe. Es wurde auch ein eigener Leitfaden dazu erstellt", so Csörgits.

"Weiters konnten heute wichtige Sozialabkommen mit Korea und Australien beschlossen werden", zeigte sich Csörgits erfreut. "Es gibt gar nicht so wenige österreichische ArbeitnehmerInnen in Korea und umgekehrt. Diese profitieren durch das Abkommen, indem Versicherungszeiten zusammengerechnet und Leistungsansprüche sichergestellt werden. Auch sind Amts- und Rechtshilfen enthalten, die den Schutz von personenbezogenen Daten und die Durchsetzbarkeit im anderen Vertragsstaat sicherstellen", so Csörgits. Weiters betonte die SPÖ-Sozialsprecherin, dass erstmalig ein Abkommen mit Australien abgeschlossen wurde, das verhindert, dass doppelt Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen. (Schluss)

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