VP-Wolf zum Lueger-Denkmal: Keine willkürliche Veränderung von Gedenkstätten

Wien (OTS) - Gegen einen Denkmalsturz und willkürliche Veränderungen von Mahnmalen spricht sich ÖVP Wien Kultursprecher LAbg. Franz Ferdinand Wolf anlässlich der wieder aktualisierten Debatte um das Lueger-Denkmal aus.

"Wenn wir damit beginnen, Denkmäler nach heutiger Sicht und geschichtlichen Kenntnissen zu verändern, wäre eine Vielzahl davon in Wien betroffen. So war etwa Goethe aus heutiger Sicht betrachtet, als Legationsrat des Erbprinzen Carl August Repräsentant eines totalitären, repressiven, autoritären und undemokratischen Systems. Auch wäre etwa das Denkmal von Che Guevara davon betroffen, dass erst im Jahr 2008 im Wiener Donaupark aufgestellt und von Wiens Bürgermeister Häupl feierlich enthüllt wurde", so Wolf.

"Wir verlangen, dass bei Denkmälern der jeweilige geschichtlichen Hintergrund dargestellt und so dem Betrachter der historische Kontext erläutert wird. Im Falle von Lueger muss sich die Erläuterung auch mit dem von ihm politisch instrumentalisierten Antisemitismus auseinandersetzen und klar und eindeutig ablehnen", betont der VP-Kultursprecher.

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