Zulehner: Pfarrgemeinderäte sind "kulturelle Elite"

Wiener Pastoraltheloge betont in "Presse"-Beitrag die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des pfarrlichen Lebens -Pfarrgemeinräte wollen gestalten statt bloß beraten

Wien, 12.05.10 (KAP) Für den Wiener Pastoraltheologen Paul M. Zulehner zählen die rund 40.000 Männer und Frauen, die als Pfarrgemeinderäte in Österreich wirken, zu einer "kulturellen Elite" mit einer hohen gesellschaftlichen Bedeutung. "Jede zukunftsfähige, weil auf Solidarität und Gerechtigkeit gebaute Demokratie kann nur wertschätzen, dass religiöse Gruppen, wie Pfarren, solche Bürgerinnen und Bürger hervorbringen", schreibt Zulehner in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der "Presse" (Mittwoch). Die aktuell rund 3.000 Pfarren, die 730.000 wöchentlichen Kirchgängern und 121.000 ehrenamtlich in der Kirche engagierten Menschen seien daher pastoral wie gesellschaftlich "unverzichtbar", so Zulehner im Vorfeld des am Donnerstag in Mariazell beginnenden großen Kongresses der österreichischen Pfarrgemeinderäte.

Eine von Zulehner im Auftrag der Bischofskonferenz durchgeführte Studie unter den österreichischen Pfarrgemeinderäten habe außerdem die Anliegen und Wünsche der Ehrenamtlichen deutlich zu Tage gefördert: So sei es ihnen ein dringendes Anliegen, mehr in den Pfarren mitzugestalten und nicht bloß zu beraten. "Die Kirche wird sich viel überlegen müssen, wie aus oft folgenloser Beratung ernsthafte Mitgestaltung werden kann", so Zulehner.

Weitere Informationen rund um das Thema "PGR" bzw. den Kongress sind unter www.kathweb.at (Rubrik "Focus") abrufbar.

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