ORF weist Kritik in "TV-Media" vehement zurück

Wien (OTS) - Der ORF weist die in "TV-Media" Nr. 20 mehrfach manifestierte Kritik an ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm in Zusammenhang mit der Übertragung der Veranstaltung "Night of Pop" vehement zurück.

Darin diskreditiert Chefredakteur Hadubrand Schreibershofen den langjährigen und erfolgreichen ORF-TV-Unterhaltungschef persönlich, bezichtigt ihn des Protektionismus, spricht ihm seine langjährige Erfahrung als Unterhaltungsprofi ab, erfindet einen ORF-internen Streit zwischen Unterhaltungsabteilung und Programmplanung und bringt Zitate wissentlich in einen falschen Zusammenhang, sodass dem ORF-TV-Unterhaltungschef unternehmensschädigendes Verhalten untergejubelt werden kann. Dem verstörend unprofessionellen Verhalten der "TV-Media"-Macher, die eine Kolumne und eine einseitige Story aus nichts außer einer ungustiösen Melange an erfundenen Gerüchten konstruieren, ist nur mit einem zu entgegnen - Fakten:

Es stimmt einfach nicht, dass "zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des ORF-Vertrages noch kein einziger Künstler fixiert war". Vielmehr ist wahr, dass die Vertragsunterzeichnung im April (nicht im Februar, wie behauptet) unter exakter Kenntnis aller mittlerweile veröffentlichten nationalen und internationalen Stars stattfand. Dieses Vorgehen gebietet die normale unternehmerische Sorgfaltspflicht.

"TV-Media" behauptet, dass "Edgar Böhm offenen Auges in ein Quotendesaster steuert, [...] einen weiteren Freitag [...] versenken will" und die Programmplaner des ORF darob "einmal mehr" toben würden. Auch die Richtigkeit dieser Behauptungen entbehrt jeder Grundlage. Vielmehr ist zu hinterfragen, wieso eine TV-Programmzeitschrift, die am Cover eine Österreichflagge mit dem Text "100 % Österreich" abdruckt, derart infam gegen ein Konzert mit zahlreichen österreichischen Stars und dessen Übertragung im österreichischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen auftritt. Der ORF erachtet es als jahrelanger Partner der heimischen Musikindustrie als konsequent gelebte Zusammenarbeit, erfolgreiche heimische Acts im Hauptabend zu präsentieren. Der Ö3-Soundcheck-Sieger Norbert Schneider, Fixpunkt der "Night of Pop", ist beispielgebender Beweis für den ORF-Anspruch, "100 % Österreich" nicht nur plakativ zu proklamieren, sondern den Inhalt des Slogans zu leben.

"TV-Media" schreibt, dass "die Branche munkelt, Böhm-Intimus und Künstleragent Herbert Fechter würde bei der Vermittlung von Künstlern [...] aushelfen". Diese Unterstellung entbehrt jeder Grundlage - ein Blick auf die bei der "Night of Pop" auftretenden Künstler und ihr jeweiliges Management entkräftet das haltlose Gerücht. Herbert Fechter ist bei dieser Produktion in keiner Weise involviert.

"Geht's noch?" fragt Chefredakteur Schreibershofen - eine berechtigte Frage angesichts des Umstandes, dass "TV-Media" Zitate von Edgar Böhm in völlig verfälschende Zusammenhänge bringt. Weder hat Edgar Böhm im Hinblick auf die Zuseherzahlen ein "äußerst bescheidenes Ziel" genannt noch gesagt, dass die zu erwartenden Seherzahlen keinen Beinbruch bedeuten. Vielmehr hat Edgar Böhm im Interview mit Manfred Krammer von "TV-Media" darauf hingewiesen, dass der ORF-1-Freitag-Hauptabend ein schwieriges Terrain sei und man hier unterschiedlichste Formate bereits versucht habe.

ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm: "Es ist verwunderlich, dass ein Medium wie 'TV-Media', das immer wieder auf die Nichtwahrnehmung der österreichischen Popkünstler durch den ORF hinweist, diesen Versuch von vornherein desavouiert und zum Misserfolg erklärt. Und das, bevor die Show ausgestrahlt wurde! Gerade die "Night of Pop" ist eine Kraftanstrengung der gesamten Branche mit Unterstützung von Ö3, um einmal im Jahr den Legenden des Austropops, aber auch den neuen Österreichern in Kombination mit international erfolgreichen Acts das größtmögliche Forum zu bieten."

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