Binder-Maier zur Familienförderung: Ausgewogene Balance zwischen Geldtransfers und Sachleistungen notwendig

SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Angela Lueger fordert besseren Gewaltschutz für Kinder und Jugendliche

Wien (OTS/SK) - "Die österreichische Familienförderung braucht eine ausgewogene Balance zwischen direkten Geldtransfers und Sachleistungen, wozu insbesondere die Förderung von Schulbüchern und Freifahrten aber auch von Kinderbetreuungsplätzen zählen", forderte die SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier am Mittwoch im Familienausschuss des Nationalrats. "Hier stellt sich die Frage, welche Maßnahmen im Rahmen der Budgetkonsolidierung gesetzt werden können, um dieses Missverhältnis auszugleichen", so Binder-Maier. Darüber hinaus sei auch, wie im Regierungsübereinkommen verankert, die Neuordnung der Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds geplant. "Wichtig und notwendig ist, bei der Finanzierungsbasis eine Einnahmensgerechtigkeit zu schaffen", so Binder Maier. ****

Ebenfalls im Ausschuss thematisiert wurde ein besserer Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt. "Hier geht es darum, ein Gesamtkonzept im Kampf gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu erstellen", betonte SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Angela Lueger. Derzeit gebe es eine Vielzahl an Opferschutzeinrichtungen, die Opfern von Gewalt Hilfe und Unterstützung zukommen lassen. "Wichtig ist jedoch vor allem auch, dass diese Institutionen finanziell abgesichert sind", so Lueger. In letzter Zeit hätten sich beispielsweise Kinderschutzzentren zu Wort gemeldet, dass juristische und psychosoziale Prozessbegleitung, die eigentlich gesetzlich verankert ist, nicht mehr garantiert werden kann. "Opfer von Gewalt und Missbrauch dürfen nicht durch Sparen am falschen Platz nochmals zu Opfern werden", so Lueger abschließend. (Schluss) sv

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