BZÖ-Haubner: SPÖ und ÖVP gegen Valorisierung der Familienleistungen

Wien (OTS) - Bereits zum dritten Mal wurde die vom BZÖ geforderte Valorisierung der Familienleistungen von SPÖ und ÖVP im Familienausschuss vertagt. Für die BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner ist es "unverständlich, dass anderen Ländern Milliarden nachgeschmissen werden, für unsere Kinder - und damit für unsere Zukunft - aber nicht genug Geld da ist." Für Haubner ist es höchste Zeit, dass die Familienleistungen valorisiert und an den Verbraucherpreisindex angepasst werden.

In Wien wurde bereits 2007 eine Valorisierung der Gebühren beschlossen, bundesweit gibt es eine automatische Gebührenerhöhung seit 2008, erinnert Haubner. Die Familienleistungen wurden in den vergangenen zehn Jahren hingegen nur zweimal erhöht und "sind durch die Inflation in dieser Zeit um 20 Prozent gesunken", rechnet Haubner vor. Gleichzeitig finde sich Österreich laut OECD bei den Abgabenbelastungen im Spitzenfeld der OECD-Länder, die von der ÖVP vielgepriesene Steuersenkung im Jahr 2009 sei gerade bei Familien hingegen verpufft, mahnt Haubner.

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